Wertheim

Preisträger Jury des Wettbewerbs „Kreative Köpfe“ suchte aus 90 Vorschlägen elf zur Umsetzung aus

Pfiffige Ideen reichten von technischen Innovationen bis zu Apps

Archivartikel

Wertheim.Die Rekordzahl von 90 Vorschlägen wurde nach Aussage der Leiterin Iris Lange-Schmalz bei der achten Auflage des Wettbewerbs „Kreative Köpfe“ in Wertheim eingereicht. Die Jury hatte die Qual der Wahl,elf Ideen zur Umsetzung auszuwählen.

Der erste Preis in der Gesamtwertung wurde dem 16-jährigen Kai Fleuchaus (Berufliches Schulzentrum, BSZ) für seinen „Flunder“-Unterschrankstaubsauger zu, den er mit der Unterstützung von Lutz Pumpen realisierte.

Auf den zweiten Platz kamen Antonia Schäfer und Alina Mandefro, beide zwölf Jahre alt, Comenius Realschule Wertheim (CRW), mit ihrem „Araneasauger“. Sie wurden von der Firma Brand unterstützt.

Der „Noti“, ein zusammenfaltbarer Notenständer, war der Jury den dritten Preis in der Gesamtwertung wert. Levin Gegenwarth und Robin Scharnbacher, CRW, setzten ihn mit Hilfe der Firma König & Meyer um.

Auf den ersten Platz in der Kategorie „Innovation & Kreativität“ setzte die Jury „Easy-Rope“, eine Hundeleine-Halsband-Kombination, die die drei zwölfjährigen Realschüler Lenny Ferreira Rei, Nils Hilger und Julian Pernfuss mit Hilfe der Firma Wilhelm König Maschinenbau realisierten.

Damit der Bus hält

Eine „Busstopknopf-App“ entwickelten Nathan Thomas und Eric Herberich, beide 14 Jahre alt und vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium. Sie wurden von der Firma Industronic in Kooperation mit der Stadtverwaltung unterstützt und mit einem zweiten Preis in der Kategorie „Innovation & Kreativität“ ausgezeichnet.

Der erste Preis in der Kategorie „Schonung von Ressourcen“ ging an Elena Amend und Laura Dieser, beide zwölf Jahre alt, CRW, für ihren „Unique Ink Refiller“, eine Nachfüllmöglichkeit für Füller-Tintenpatronen. Unterstützende Firma war Brand.

Platz zwei in dieser Kategorie sicheren sich Jonas Meyer und Justin Fischer, beide 14 Jahre alt, Gemeinschaftsschule Wertheim, mit dem Maus-Controller „Switch X“. Sie wurden von den Industronic in Kooperation mit der Firma Brand unterstützt. Den dritten Preis gewannen Anna Dertinger und Lisa Traut, beide 14 Jahre alt, CRW, mit ihrem „Zwei in Eins-Halfter für Pferde“, den sie mit Unterstützung des Unternehmens Eugen Woerner entwickelten.

Praktikabilität bewertet

Das beste Projekt hinsichtlich der technischen Realisierung war nach Ansicht der Jury der Schnellhefter mit aufklappbarem Namensfach von Kilian Voit und Gustav Schmidt. Die beiden 14-jährigen Gymnasiasten wurden von der Kurtz Holding unterstützt.

Die größte Marktfähigkeit bescheinigte die Jury der „Entmantelungspistole“ von Arif Dalbay. Der 17-jährige Schüler des BSZ entwickelte mit der aquila Wasseraufbereitungstechnik ein Gerät, das Kabel mit Hilfe von Druckluft „entmantelt“, statt die Umhüllung mit einem Messer mühevoll „abschälen“ zu müssen.

In der Kategorie „Präsentation“ ging der erste Preis schließlich an Viktoria Sendelbach. Mit elf Jahren war die Gymnasiastin die jüngste Endrundenteilnehmerin des diesjährigen Wettbewerbs und beeindruckte die Jury mit der Vorstellung ihrer „V 1 – die schlaue Multifunktionspflanzhilfe“ genannten Erfindung. Unterstützt wurde sie von der Firma Eugen Woerner.

Alle vorstehenden Informationen stützen sich auf die Angaben der Veranstalter des Wettbewerbs „Kreative Köpfe“ ek