Wertheim

Reicholzheimer Weihnachtsmarkt Musikalische Darbietungen genossen / Buntes Angebot genutzt / Adventskonzert auf Samstag vorgezogen

Selbst Regen schreckte Besucher nicht ab

Trotz mäßigen Wetters und Nieselregens erfreute sich der Reicholzheimer Weihnachtsmarkt erneut großer Beliebtheit. Zahlreiche Besucher nutzten das bunte Angebot der Stände und Buden.

Reicholzheim. Es hat im bisherigen Verlauf des Jahres schon so manchen Tag gegeben, an dem man sich Regen gewünscht hätte. Nur der Sonntag, der hätte es nun nicht gerade sein müssen. Das haben sich, neben anderen, sicher auch die Organisatoren des Reicholzheimer Weihnachtsmarktes um Ortsvorsteher Sebastian Sturm gedacht.

Doch die schlimmsten Befürchtungen erfüllten sich nicht. Als es von oben nur noch tröpfelte, strömten die Besucher auf den Winzerplatz, um dort das Angebot in den Buden und an den Ständen zu begutachten und natürlich auch, um das eine oder andere gute Stück zu kaufen.

Musikalische Darbietungen

Ziemlich voll war es trotz des Regens schon um die Mittagszeit, denn die musikalischen Darbietungen der Grundschulkinder wollte sich kaum einer entgehen lassen. Die Reicholzheimer Bläsergruppe, die mit ihren dem Anlass entsprechenden Weisen seit Jahr und Tag zum Weihnachtsmarkt einfach dazu gehört, erntete ebenfalls viel Beifall. Dicht umlagert vor allem natürlich von Kindern war der Weihnachtsmann.

Apropos Kinder: Von denen hatten einige offensichtlich ihre Zimmer ordentlich leergeräumt, so reichhaltig und vielfältig war das Angebot beim Flohmarkt im Pfarrsaal. Da dürfte sich mancher sein Taschengeld aufgebessert haben. Selbst ein riesig anmutender Kran fand neue Besitzer. War eine Gruppe männlicher Jugendlicher bei einem ersten Besuch – vielleicht auch angesichts der gerade anwesenden Presse – noch unschlüssig daran vorbeigegangen, so kamen sie später offensichtlich wieder und erstanden das gute Stück.

Regen Zuspruchs erfreute sich wieder die Kaffeebar, zumal diese, jetzt in der Küferstube und nicht mehr im Balbus-Keller, leichter als bisher erreichbar war.

Wenn sich der Ortsvorsteher und die Vertreter der ausrichtenden Vereine in absehbarer Zeit zusammensetzen, um Bilanz zu ziehen, werden sie darin so manch Positives vermerken können.

Etwa den sehr guten Besuch des vom späten Sonntag- auf den Samstagnachmittag vorgezogenen Adventskonzerts in der Kirche. Und auch die Tatsache, dass der Winzerplatz dann fast aus allen Nähten platzte. An manchem Stand waren danach die Vorräte schon aufgebraucht, so dass man auf verschlungenen Wegen noch Nachschub für den eigentlichen Weihnachtsmarkt am Sonntag beschaffen musste.