Wertheim

Ortschaftsrat Wohnbauflächen- und Wohnungsmarktanalyse sieht keine weiteren Erweiterungsplanungen bei der Ausweisung von Neubaugebieten vor

Sieben Punkte auf der Prioritätenliste

Archivartikel

Im Mittelpunkt der Grünenwörter Ortschaftsratsitzung standen die Haushaltsmittelanforderungen 2019 sowie die Planung des Dorffests.

Grünenwört. Sieben Punkte setzte der Ortschaftsrat Grünenwört in seiner Sitzung am Dienstag im Rathaus auf die Liste der Mittelanforderungen für den Haushalt 2019. Die Punkte mit höchster Priorität begleiten das Gremium schon lange. Auf Platz eins stehen Gelder zur Umgestaltung des großen Saals im Mehrzweckgebäude des Dorfs. Es folgen Mittel für den Ausbau der DSL Versorgung zum Erreichen höherer Geschwindigkeiten. „Wir fordern die Mittel solange an, bis das Hochgeschwindigkeitsinternet auch verfügbar ist“, erklärte Ortsvorsteher Ludwig Oberdorf. Platz drei nimmt erneut die Neuverlegung des Gehwegpflasters in der Langen Straße vom Friedhof bis Haus 53 ein.

Neuer Maschendrahtzaun

Die Erneuerung des Maschendrahtzauns vom ehemaligen Pausenhof des Mehrzweckgebäudes zum öffentlichen Spielplatz wurde auf Rang vier gesetzt. Auf Platz fünf rangiert die Erneuerung der Balkontür im Jugendraum des Rathauses. Es folgten die Anschaffung von zwei Kühlschränken mit Glastür für Veranstaltungen im Mehrzweckgebäude sowie die Mittelanforderung für einen Baum am Dorfplatz.

Oberdorf gab in der Sitzung auch die Ergebnisse der Wohnbauflächen- und Wohnungsmarktanalyse für Grünenwört bekannt. Im bisherigen Neubaugebiet stehen aktuell noch 19 Bauplätze zur Verfügung. Außerdem ist die Planung für ein weiteres Neubaugebiet bereits abgeschlossen und genehmigt. Das geplante Gebiet „Bergen“ befindet sich in der Nähe des Mehrzweckgebäudes in Richtung Mondfeld und bietet 14 Bauplätze. Aus diesen Gründen ist aktuell keine Erweiterungsplanung erforderlich.

Am 25. April fand die Abschlussbesprechung zur Neugestaltung des Außenspielbereichs der Kindertagesstätte mit der ausführenden Firma Bagage statt. Dabei wurden einige kleine Bereiche mit Nachbesserungsbedarf festgestellt. Diese betreffen unter anderem den Bodenabstand der Außentür am Zaun und Kleinigkeiten im Bereich der Spielgeräte.

Außerdem will man über der Rutsche noch ein Sonnensegel anbringen, da diese schnell heiß wird. Die noch offenen Arbeiten sollen zeitnah erledigt werden.

Auch die Bürger hatten einige Anliegen. So wiesen sie darauf hin, dass das Holzgeländer am Wirtschaftsweg bei den Gärten an der L 2310 morsch ist. Weiter wurde angemerkt, dass die Verkehrsinsel an der Einmündung Karl-Kirchner-Straße auf die L 2310 wieder weiß gestrichen werden müsse. Bei der Bushaltestelle Lange Straße West fehle die Bodenmarkierung.

Irritiert zeigte man sich darüber, dass das kaputte Geländer am Radweg Richtung Bestenheid lediglich durch ein Absperrband ersetzt wurde. Dies sei sehr unsicher.

Beschwerden gab es zudem über Anhänger, die seit längerem am Straßenrand im Wohngebiet abgestellt sind. Oberdorf sagte zu, Rücksprache zu halten, ob dies erlaubt sei.

Weiter wurde darüber informiert, dass sich die Garagenbesitzer der Garagenanlage Bergstraße 7a über die Parkkultur der Eltern der Kindergartenkinder in der Bergstraße beschwert hätten. So werden oft die Einfahrten der Garagen zugeparkt. Aus diesem Grund forderten die Besitzer das Einzeichnen einer Sperrfläche vor der Einfahrt.

Zudem wurde das 42. Dorffest geplant. Es findet am Sonntag, 24. Juni am und im Sportheim des SC Grünenwört statt. Beginn ist um 10.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Ab 11.30 Uhr unterhalten die „Amorbacher Straßenmusikanten“. Ab 12 Uhr gibt es Mittagessen, um 14.30 Uhr treten die Kitakinder auf, um 16 Uhr die M&M Tanzfreunde und um 17 Uhr gibt es eine Hap-Ki-Do Vorführung. Für die Kinder wird es eine Hüpfburg geben. Der Aufbau findet am Samstag, 23. Juni, ab 14 Uhr statt. Wer etwas gebackenes Beitragen möchte, soll sich mit Waltraud Bicek, Telefon 0 93 42 / 55 30, in Verbindung setzen.