Wertheim

Jahreshauptversammlung der Nassiger Feuerwehr Nutzung eines benachbarten Grundstücks jetzt möglich

Spritzenhaus künftig mit Nahwärme versorgt

Archivartikel

nassig.Die Freiwillige Feuerwehr Nassig traf sich zu ihrer Jahreshauptversammlung in der „Rose“. Wie Kommandant André Hörner Im Rückblick auf das Jahr 2018 berichtete, waren fünf Einsätze zu verbuchen. Es wurden elf Übungen abgehalten, bei denen die Feuerwehrleute zahlreich teilnahmen. Simon Kempf sei zum Gruppenführer ausgebildet worden, Marco Lorenz, Timo Lorenz, Jonathan Löffler und Fabian Freudenberger zu Maschinisten.

Höhepunkt des vergangenen Jahres sei das dreitägige Jubiläumsfest in der Dreschhalle aus Anlass des 70-jähriges Bestehens in der Dreschhalle gewesen. Dem Kassenwart Timo Lorenz wurde nach seinem ausführlichen Bericht über die Finanzen, das Vertrauen ausgesprochen. Norbert Beck hatte zur Entlastung aufgerufen, nachdem er zusammen mit Jürgen Schlegel zuvor die Kasse geprüft hatte.

Auf weitere Aktivitäten ging danach auch noch Schriftführer Tilmann Weiß mit seinem ausführlichen Jahresbericht ein. So stellte die Wehr wie jedes Jahr den Maibaum auf, beteiligte sich an Auf- und Abbau des bunten Faschingsabends und half bei den Vorbereitungen des Westernfestes, das dann leider wegen Brandgefahr aufgrund der Trockenheit nicht stattfinden konnte.

Jonathan Löffler berichtete als Jugendwart über die Jugendarbeit der momentan zehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr. André Hörner berichtete, dass das Spritzenhaus bereits an die neue Nahwärmeversorgung angeschlossen sei und noch vor der nächsten Kälteperiode mit einer entsprechenden Heizungsanlage versehen werden soll. Auch könne man ab sofort das lange brach liegende Grundstück hinter dem Spritzenhaus für eigene Zwecke nutzen. Zusammen mit Ortsvorsteher Volker Mohr wurden die Nutzungsvereinbarungen geregelt. Marco Lorenz als Vertreter des Vergnügungsausschusses kündigte einen zweitägigen Ausflug im September nach Erfurt an.

Stadtbrandmeister Ludwig Lermann lobte die Arbeit der Nassiger Feuerwehr. Ohne sie könne die Wertheimer Wehr ihre Hilfsfrist nicht einhalten. Für die Jugendfeuerwehr sagte er Unterstützung in Sachen Werbung zu.

Ortsvorsteher Volker Mohr sagte anschließend, dass die Leistungen der Feuerwehr nicht selbstverständlich und auch nicht überall vorzufinden seien. Als sehr wichtig betrachte er die Westernfestübung, auch wenn glücklicherweise nie etwas vorgefallen sei. Die Einsätze des vergangenen Jahres seien gut gemeistert worden.

Besonders bedankte er sich bei Richard Diehm, der sich unermüdlich für das Projekt „Nahwärmeversorgung“ eingesetzt habe. Ihm sei es zu verdanken, dass in naher Zukunft eine vernünftige Heizung im Spritzenhaus installiert werden könne.

Anschließend standen Ehrungen auf dem Programm. Das goldene Ehrenabzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst erhielt Jürgen Schlegel. Er war unter anderem 17 Jahre Gerätewart.

Simon Kempf wurde zum Löschmeister befördert. Hauptlöschmeister sind jetzt Stefan Eirich, Oliver Dosch, Frank Weimann und Gerhard Kuhn. Als neue Quereinsteiger, die 2019 mit der Grundausbildung beginnen werden, begrüßte André Hörner vier neue Kameraden: Nico Braun, Julius Kunkel, Lukas Hörner und Carlo Beck. Per Handschlag nahm der Kommandant auch den bereits ausgebildeten Feuerwehrmann Michael Amend in die Truppe auf.

Als Gerätewart wurde Christian Hörner verabschiedet. Nachfolger ist Oliver Dosch, der von Eckard Scheurich unterstützt wird.

Harald Hess wurde für seine jahrelange Bereitschaft, mit seinem Traktor im Einsatzfall den Schlauchwagen zu ziehen, gewürdigt. Die Aufgabe übernimmt künftig Marco Rücker. ffw