Wertheim

Glasmuseum Neue Ausstellung eröffnet

Überall glitzert Weihnachten

Archivartikel

Wertheim.„Alle Jahre wieder passt“, meinte Manfred Lutz vom „Werdenfelsquartett“, das die Eröffnung der Weihnachtsausstellung im Glasmuseum musikalisch umrahmte. Schließlich hat die Weihnachtsausstellung mit ihrem gläsernen Weihnachtsschmuck inzwischen Tradition.

Und doch gibt es in diesem Jahr etwas ganz Besonderes: 1001 Wertheimer Weihnachtskugeln, die dank der großzügigen Unterstützung von Stadt und Stadtwerken in den Stadtfarben Blau und Gelb (respektive Gold) erstellt wurden und eine Stadtansicht des Kreuzwertheimer Grafikers Uwe Farmüller zeigen. Sie sind im Museum zu erwerben.

Und doch ist auch vieles wie jedes Jahr und zieht den „Fanclub des Glasmuseums“ an, wie Bürgermeister Wolfgang Stein die zahlreichen Besucher nennt. Er freue sich, dass der Saal trotz der vielen Konkurrenzveranstaltungen gut gefüllt sei, meinte er in seinem Grußwort.

„So schnell ist wieder Weihnachten“, freute sich Paul Hahmann, Vorsitzender des Glasmuseums, und dankte dem Team um Museumsleiterin Marianne Tazlari für die fantasievolle Gestaltung von zwei Dutzend Bäumen und Vitrinen. Nicht aufgebaut haben sie dieses Jahr die Weihnachtsschmuckausstellung im kleinen Haus – denn die ist inzwischen aufgrund des großen Interesses ganzjährig zu bewundern. Doch selbst, wer häufiger ins Museum kommt, kann sicher das eine oder andere ganz neue und andere Schmuckstück entdecken.

Doch bevor die Gäste zu diesem bewundernden Hausgang starteten oder sich im Hof an Plätzchen und Punsch labten, spielte das „Werdenfelsquartett“, bestehend aus Bruno Baier, Rainer Lange, Manfred Lutz und Sonja Miranda-Martinez, noch einige Weihnachtslieder, zu denen teilweise Liedtexte ausgeteilt worden waren.

So sangen die Zuschauer begeistert mit und verbinden wohl damit das Glasmuseum wie „alle Jahre wieder“ mit einer stimmungsvollen Eröffnung der Adventszeit. nads