Wertheim

Karate Gemeinsames Turnier von TSV und TV

Umesh Jeyaram überraschte

Kembach.Da war wieder echt was los, als die Karateabteilungen des TSV Tauberbischofsheim und des TV Wertheim in Kembach ihre Vereinsmeisterschaft für die Kinder und Jugendlichen veranstalteten. 30 Teilnehmer waren gemeldet und bestritten das Turnier nach Gürtelklassen und Alter unterteilt in den drei Disziplinen Kata, Kihon und Kumite.

So gab es insgesamt acht Wettkampfklassen, wobei es möglich war, mehrfach zu starten und schließlich die gemeinsame Königsklasse. Angefangen von den Fünf- bis Zehnjährigen, bis hin zu den Jugendlichen, durften sich die jungen Kämpfer aus dem Taubertal im Wettstreit messen. Interessant war bei diesem Turnier, dass viele Favoriten aus dem letzten Jahr diesmal nicht antraten.

Die Goldklassen belegten Levi Heilig, Linus Penz, Lisa Hartwig, Simon Wolf, Florian Klein, Lea Ertl und Rosalie Kirchner, die sich souverän gleich zwei goldene Medaillen einheimste.

Silber holten sich Tim Ertl, Leo Kohler, André Castelli, Luisa Lauterwasser, Simon Wolf, Umesh Jeyaram und Andreea Tatomir, die sich davon gleich drei Stück erkämpfte.

Bronze erging zusätzlich an die zuvor platzierten Lisa Hartwig, Florian Klein, Lea und Tim Ertl und Luisa Lauterwasser. Desweiteren an Leonie Reimche und zweimal an Nele Deinert.

Die Hauptattraktion war jedoch wieder der Masterpokal, bei dem alle Teilnehmer unabhängig von Gürtel und Alter in einer einzigen Klasse nochmals starten. Da Pia Götzelmann verletzungsbedingt nicht teilnehmen konnte, war diese Trophäe neu zu vergeben. Bis ins Finale hinein waren alle Begegnungen trotz riesiger Unterschiede in Graduierung, Alter und Größe voller Spannung. Oft musste eine Verlängerung gefordert werden, da eine Entscheidung nicht getroffen werden konnte. Die Zuschauer vergaßen dabei sogar, ihren Kuchen zu essen. Der zehnjährige Umesh Jeyaran schaffte es überraschend, alle Kontrahenten aus dem Weg zu räumen, die aufgrund ihres Alters körperlich und graduierungsmäßig eigentlich überlegen waren. Leistungssteigernd bis ins Finale, besiegt er mit seinen schnellen Angriffen die überstarke Andreea Tatomir, in einem Gefecht, das alle Zuschauer mit offenem Mund auf das Geschehen starren ließ. Bei dieser Klasse gibt es traditionell keine dritten Plätze, so dass Nele Deinert und Vinzent Huth hier nicht belohnt wurden.

Nicht alle Teilnehmer schafften es naturgemäß bis auf das Siegertreppchen, doch war die Teilnahme ein wichtiger Schritt hin zum Wettkampfkarate.

Und der Hauptkampfrichter und Trainer Schlatt bezeichnete alle, die dabei waren, als Sieger. sch