Wertheim

Ortschaftsrat II Mittel für weiteres Grabfeld beantragt

Urnengräber sind knapp

Archivartikel

Nassig.Mohr informierte in der Ortschaftsratsitzung am Mittwoch im Nassiger Rathaus über einige Themen den Friedhof des Dorfs betreffend. So hat man für den Haushalt 2019 Mittel zur Errichtung eines weiteren Urnengrabfelds beantragt. Dieses soll in das Feld II des Friedhofs, wo der größere Baum gefällt wurde. Neben regulären Urnengräbern soll es auch Rasenurnengräber geben. Aktuell sind noch vier Urnengräber verfügbar. Die vom Bauhof renovierten Sitzbänke werden zudem bald wieder auf dem Friedhof aufgestellt. Ein Bürger fragte nach der Möglichkeit, bei Begräbnissen Schirme als Sonnen- oder Regenschutz aufzustellen. Mohr hielt die Anregung für berechtigt, räumte aber ein, dass dies schwierig umzusetzen sei. Gemeinsam mit den Ortschaftsräten appellierte er an die Eigenverantwortung der Bürger.

Zuwachs erwartet

Für Nassig wurde ebenfalls die Wohnraumanalyse der Kreisstadt ausgewertet. Bis 2032 wird ein Einwohnerzuwachs von 92 Personen prognostiziert. Unter Berücksichtigung der Wohn- und Bauflächen sieht man in den nächsten 15 Jahren einen Mehrbedarf von 1,36 Hektar Baufläche für Wohnhäuser. Im Gebiet Müllerswiesen seien noch fünf Bauplätze verfügbar, ergänzte Mohr.

Im Hinblick auf die Aufstellung von Flächennutzungsplänen für mögliche weitere Baugebiete kämen langfristig zwei Bereiche in Frage. Eines liegt zwischen der ehemaligen Firma Kunert und dem Ödengesäß, das zweite „Am Wenzkübel“ beim Klingenhub. „Wir reden hier von Vorbereitungen für einen Flächennutzungsplan, erst wenn dieser steht, kann man in die Planung für Baugebiete gehen“, schränkte der Ortsvorsteher ein. Ob es letztlich zu diesem Schritt kommen wird, sei offen.

Schließlich wurde in der Sitzung des Ortschaftsrats Corina Mattern offiziell verabschiedet. Sie war seit 1. Juli 2004 Ansprechpartnerin der Stadtverwaltung im Nassiger Rathaus. In den 14 Jahren habe Mattern die Nassiger sehr gut kennengelernt, sagte Mohr. Nachdem sie sich innerhalb der Stadtverwaltung stellentechnisch veränderte, hatte sie die Aufgabe in der Nassiger Ortsverwaltung an Melanie Tschöp aus Sonderriet übergeben. Die Sprechzeiten bleiben unverändert. bdg