Wertheim

Hier hat der Leser das Wort Zu „Pech gehabt“ (FN, 1. Juni)

Veränderungen nötig

Lieber Herr Fahrenkrog, auch uns geht es unter die Haut, wenn Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren. Eben deshalb zielt grüne Wirtschaftspolitik auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze und einer nachhaltigen Wirtschaft.

Deutschland war immer Mitgestalter der globalen Wirtschaftsordnung und deutsche Erfindungen haben die Welt verändert. Aber auf unseren wirtschaftlichen Erfolgen können wir uns nicht ausruhen.

Unsere Technologien des 20. Jahrhunderts werden nicht länger den Erfolg im 21. Jahrhundert garantieren. Der technologische Umbruch in der Weltwirtschaft ist für die Zukunft Deutschlands als Wirtschaftsstandort entscheidend. Es braucht jetzt massive Veränderung im Innovations- und Wirtschaftsstandort Deutschland, damit wir weiterhin erfolgreich bleiben und Arbeitsplätze und sozialen Wohlstand in den Städten und im ländlichen Raum sichern können.

Deshalb wollen wir Grüne Deutschland noch weiter als Innovationsland ausbauen und endlich den Anschluss an andere Industriestaaten bei der Digitalisierung herstellen.

Gegen den Fachkräftemangel wollen wir mit besserer Bildung, Qualifizierung und Weiterbildung und einem einfachen und liberalem Einwanderungsgesetz ankämpfen.

Dabei setzt die grüne Wirtschaftspolitik auf die ökologische Modernisierung der Wirtschaft. Das ist nicht nur ökologisch notwendig, um unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, sondern ökonomisch erforderlich. Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsfaktor. Durch Recycling, industrielle Symbiosen, Ressourcen- und Energieeffizienz wollen wir Produktionskosten senken und Wettbewerbsvorteile schaffen.

Gerne würde die Partei diese Themen zum Erhalt von Natur und Umwelt aber auch zum Nutzen der arbeitenden Bevölkerung umsetzen, auch auf kommunaler Ebene.