Wertheim

Forscherkids Forschernacht brachte viele neue Erkenntnisse über die Weiten des Weltalls / Video von der Raumstation ISS begeisterte

Warum Astronauten während der Mission in einem Schlafsack schlafen

Archivartikel

Hofgarten.Der Flug ins Weltall fasziniert die Menschen schon lange. Bei der Forschernacht der Forscherkids Wertheim am Dienstag und Mittwoch im Bootshaus des Kanu Clubs Wertheim lernten zehn junge Forscher der ersten bis vierten Klasse, wie Astronauten auf diesen Traum vorbereitet werden, wie ihre Arbeit im All aussieht und welche Überraschungen das Sonnensystem bereithält.

Vorbereitet und geleitet wurde die Forschernacht von den Forscherkidspaten Tabea Hock und Konstantin Weiß (beide Fünftklässler), unterstützt vom Forscherkidsprojektleiter Birger-Daniel Grein. Weiterhin unterstützte Urte Bauer als Betreuerin die Aktion.

Nach einer Einführung in die Geschichte der Raumfahrt testeten die Nachwuchsforscher, was Astronauten alles können müssen. Neben Allgemeinbildung und Fremdsprachenkenntnissen sind Sportlichkeit und die Fähigkeit, mehre Aufgaben gleichzeitig zu erledigen wichtig.

Fasziniert waren die Kinder vom Video, das die Erde aus Sicht der ISS zeigt. Besprochen wurden weiterhin die zahlreichen Module der ISS, die aus verschiedenen Ländern der Welt stammen.

Ein Großteil von ihnen beinhaltet Labors, denn die Möglichkeit Forschungsaufträge an die Astronauten zu geben wird von Forschungseinrichtungen und Unternehmen gerne genutzt. An verschiedenen Stationen lernten die Kinder das Leben auf der ISS kennen.

Über die Anziehungskraft

Anhand verschiedener Texte lernten die jungen Forscher unter anderem, dass Astronauten in einem Schlafsack schlafen, der an der Wand befestigt ist.

An einer weiteren Station ging es um Aufbau und Funktion von Raumanzügen. In einem Experiment konnten die Kinder testen, wie es ist, in Ausrüstung zu arbeiten, die die eigene Sicht und Bewegungsfreiheit einschränkt.

Ein weiterer Versuch widmete sich der Wirkung der Anziehungskraft unterschiedlicher Planeten auf das Gewicht eines Gegenstands.

Wasserspiele sorgten für Abkühlung und der Teamgeist wurde gefördert. Anschließend testeten die Kinder in Übungen die Auswirkung der Schwerelosigkeit auf den eigenen Körper. Besonders viel Spaß machte den Teilnehmern, im Team eigene Antriebssysteme für Raketen aus Ballons, Brausetabletten oder Wasserraketen zu entwickeln.

In der Nacht stellten die Teilnehmer ihr neues Wissen bei einer speziellen Rallye durch den Wald Richtung Burg unter Beweis.

Am nächsten Tag wurde das Thema „Unser Sonnensystem“ in den Mittelpunkt gerückt. Die Forschernacht kam bei allen Teilnehmern gut an und viele hätten sich eine Verlängerung auf mehrere Tage gewünscht.