Wertheim

Flüchtlingsausbildung Firmen werden unterstützt

Was darf man, was muss man?

Main-Tauber-Kreis.Das Integrationsnetzwerk Hohenlohe-Main-Tauber (INW) erweitert sein Projektangebot für Flüchtlinge.

Viele sind bereits sehr weit

Inzwischen sind viele junge Flüchtlinge soweit, dass sie im September 2018 eine Ausbildung beginnen werden. Damit Firmen und Flüchtlinge reibungslos in die Ausbildung starten können und wissen, was es wirklich zu beachten gilt, bietet das INW Unterstützung mit einem Intensiv-Crashkurs für Auszubildende an. Firmen werden gebeten, ihre neuen Auszubildenden zu motivieren, diesen Kurs zu besuchen.

Wichtiges wird vermittelt

Vermittelt werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu Themen wie Ausbildungsentgelt, Sozialversicherung, Arbeits- und Unfallschutz, Krankheit und Urlaub usw.

Ebenso werden Informationen bezüglich weiterer Unterstützungsmöglichkeiten sowohl finanzieller als auch schulischer Art gegeben.

Die soziale und kulturelle Kompetenz, der Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen sowie der Umgang mit Konflikten und deren Lösungsmöglichkeit sind ein weiteres Thema, das sicherlich von wichtiger Bedeutung sein dürfte, da die kulturellen Unterschiede teilweise stark sind.

Drei Kurse geplant

Es wird insgesamt drei Kurse geben, und zwar in Tauberbischofsheim (26./27. Juli), Wertheim (26./27. Juli, Bad Mergentheim (30./31. August). Durchgeführt werden die Kurse von der Kolping Bildung und Soziales gGmbH. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldungen werden bei folgenden Adressen entgegengenommen: Kolping Bildung und Soziales, Hauptstr.aße89, 97941 Tauberbischofsheim, tauberbischofsheim@kolping-bildung.de, Telefon 09341/92330, oder Integrationsnetzwerk Hohenlohe-Main-Tauber, Julian Wegmann/Karin Aeckerle, Telefon 09341/82-5593 oder 09341/82-5594. lra