Wertheim

Übergabe Alfred Hofmann übernimmt als Nachfolger von Peter Bohnet das Amt des Präsidenten beim Lions Club Wertheim

Wieder zahlreiche soziale Projekte unterstützt

Archivartikel

Wertheim.Bei herrlichem Sommerwetter und im besonderen Ambiente des Benediktushofs in Holzkirchen, Zentrum für Meditation und Achtsamkeit, übergab Peter Bohnet das Präsidentenamt des Lions Clubs Wertheim an Alfred Hofmann.

In seiner Ansprache zog der scheidende Präsident Bilanz über die zahlreichen Aktivitäten des abgelaufenen Clubjahres. Mit großem Respekt, aber auch mit ebenso viel Freude habe er seine Aufgabe angetreten. Zahlreiche gesellschaftliche Aktivitäten mit Vorträgen, Museenbesuchen, Clubabenden, Ausflügen und geselligen Treffen, die den Zusammenhalt des Clubs weiter verstärkten, hätten das Clubjahr geprägt.

Vorbildlicher Einsatz

Ganz wesentlich seien aber auch die Activitys der Lions, um damit Spendengelder für die unterschiedlichen sozialen Zwecke zu generieren. Vorbildlich habe sich das ganze Team am Stand beim Altstadtfest engagiert. Knapp 4600 Euro an Erlös konnten an verschiedene lokale Institutionen überreicht werden.

Den Gewinn aus dem Weihnachtmarkt habe man für die Stammzellentypisierung des SV Nassig für Luisa und andere verwendet. Die Kosten für 50 Typisierungen wurden übernommen und das nationale Lions Projekt Stammzellentypisierung unterstützt.

Ein Höhepunkt sei die Benefizveranstaltung im März mit dem Kabarettisten Uli Boettcher in der Aula Alte Steige gewesen. Der Erlös in Höhe von 10 000 Euro wurde im Juni an das Kinder- und Jugendhospiz Sonnenschein im Main-Tauber-Kreis übergeben. Daneben wurden weitere Spenden für verschiedene regionale und internationale Projekte getätigt.

Zum Schluss sprach Peter Bohnet allen Mitgliedern seine Anerkennung aus, die ihn in diesem spannenden, erlebnisreichen und auch lehrreichen Jahr unterstützt haben. Am Ende überreichte Bohnet unter anderem an den scheidenden Activity-Beauftragten Karsten Reiss als Anerkennung ein Präsent.

Danach heftete Peter Bohnet seinem Nachfolger Alfred Hofmann die Präsidentennadel ans Revers und wünschte ihm ein ereignisreiches und unterhaltsames Präsidentenjahr.

Als eines der wenigen Gründungsmitglieder dieses Lions Clubs, der noch nicht das Präsidentenamt inne hatte, dürfe er nun diese ehrenvolle Aufgabe übernehmen, betonte Hofmann. Er freue sich, sich für diesen Club und seine Ziele einsetzen zu dürfen.

Die Messlatten liegen hoch, wenn man Revue passieren lasse, was in den letzten 14 Jahren schon alles geleistet und gestemmt worden sei. Die Lions-Idee und insbesondere der Lions Club Wertheim begeisterten ihn nach wie vor und hätten ihn auch ein weit Stück geprägt, so Hofmann. Die Gemeinschaft, die Freundschaften und die zahlreichen Unterstützungs-Projekte und Unternehmungen stellten eine wichtige und sinngebende Bereicherung des Lebens dar. Hier wolle er anknüpfen und auch nicht nachlassen, unterstrich Alfred Hofmann. Dabei könne er auf ein starkes und aktives Team und deren Partner vertrauen. So würden wieder die Haupt-Activitys veranstaltet, ebenso stehen Vorträge, Besuche und Ausflüge auf dem Programm.

Blick auf die Ziele

Getreu den Grundsätzen der Institution des Benediktushofs solle der Lions Club mit innerer Ruhe und Ausgeglichenheit sowie „einem gefestigten Blick auf unsere Ziele und Grundsätze das neue Lionsjahr angehen.“

Doch zunächst gelte es, seinen „herausragenden Vorgänger im Amt zu würdigen. Peter Bohnet habe, wie zu erwarten gewesen sei, ein „tolles und erfolgreiches Lionsjahr 2017/18 mit unserem Club realisiert“. Der Rückblick habe das signifikant deutlich gemacht. Für sein Engagement und seine Verdienste überreichte Hofmann an Peter Bohnet und seine Frau Jutta eine kleine Anerkennung.