Wertheim

65. Heimat- und Quätschichfest Mit dem Tag der Betriebe ging es am Montag zu Ende / Organisatoren erhielten viel Lob von allen Seiten

Zum Schluss heißt es: Daumen hoch

Archivartikel

Das war’s. Das 65. Heimat- und Quätschichfest ist gelaufen. Die Organisatoren äußern sich weitgehend zufrieden.

Kreuzwertheim. Montagabend gegen 22 Uhr: die letzten Töne sind verklungen, die Musikerinnen und Musiker der Fire Fighters Hasloch packen ihre Instrumente ein, die verbliebenen Besucherinnen und Besucher machen sich auf den Weg nach Hause.

Für die Organisatoren und Helfer war allerdings noch nicht Schluss. Sie begannen mit dem Aufräumen und Abbauen. Das setzte sich dann gestern fort, bis die letzten Spuren des 65. Heimat- und Quätschichfestes beseitigt waren.

Für Romana Click vom Quätschichfestgremium war es „eine schöne Veranstaltung“. Sie sei zufrieden. „Das Programm hat für jeden etwas geboten“, zeigte sich Margit Flegler überzeugt und Anton Futschek hatte in den vergangenen Tagen „viel Lob gehört“. Darüber hinaus verlief das Fest nach seinen Aussagen „ohne nennenswerte Vorfälle“. Lob gab es vom Gremium aber auch von vielen Besuchern schon für die Eröffnung am späten Freitagnachmittag.

Zur 65. Auflage hatte sich insbesondere Bürgermeister Klaus Thoma kreative Gedanken gemacht. „Unser Bürgermeister ist immer für Überraschungen gut“, konstatierte Click. Die Inthronisation der Quätschichkönigin und die Oldtimerpräsentation habe viele Leute an den Haslocher Turm gelockt und die seien dann auch nahezu alle mit ins Zelt gezogen und dort geblieben. Gut angekommen sei auch wieder der gemeinsame Senioren- und Kindernachmittag am Samstag.

Mit den Abendveranstaltungen am Freitag und Samstag zeigten sich die Mitglieder des Gremiums ebenfalls alles in allem zufrieden. Wem der Besuch im Zelt am Samstagabend etwas sparsam vorgekommen war, den verwies Flegler auf den Biergarten mit seinen nahezu voll besetzten 40 Festzeltgarnituren. „Wer da sitzt, fehlt uns natürlich drinnen.“ Für den Sonntag und den Montag heißt es von den Organisatoren ebenfalls insgesamt „Daumen hoch“. Das seien im Prinzip Selbstläufer. Selbst der am Montagnachmittag einsetzende starke Regen trübte die Stimmung höchstens auf dem Außengelände. Drinnen wurde beim „Tag der Betriebe“ gefeiert.

Etwas ganz Besonderes war das 65. Heimat- und Quätschichfest für Nadine Lutz. Sie übernimmt ab dem kommenden Jahr von Margit Flegler die Aufgaben an der Hauptkasse und sammelte jetzt schon einmal erste Erfahrungen. Eine davon: „Man kriegt vom Feiern kaum mehr etwas mit.“ Das bestätigen auch die Kolleginnen und Kollegen. Ebenso, dass die Tage des Festes für die Gremiumsmitglieder im Prinzip immer aus dem gleichen Ablauf bestehen: Duschen, schlafen, umziehen. Dass sie am Samstag Geburtstag hatte, war für die junge Frau diesmal nur ein Ereignis am Rande. Und das wird wohl auch in Zukunft erst einmal so bleiben.

Bei aller Zufriedenheit, eine Tatsache treibt nicht nur Romana Click diesmal besonders um: „Es wird für die Vereine immer schwieriger, die notwendigen Helferinnen und Helfer zu finden“, klagt sie und appelliert an alle, doch einmal in sich zu gehen und zu prüfen, ob man das Fest nicht unterstützen könne.

Auch dass die Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen nicht nur bei den Helfern sondern ebenso bei den Besuchern schwach vertreten ist, verwundert sie.

Das Sonderlob

Trotzdem: Mit denen, die da sind, hat alles wieder prächtig funktioniert. Insbesondere Jugendliche und junge Leute verdienten sich auch heuer wieder ein Sonderlob. „Es gibt nichts, was man mit denen nicht machen kann“, berichtete Click. Und für Anton Futschek war es zum Beispiel beim Zeltaufbau „das erste Mal, dass ich mehr delegiert und weniger selbst gemacht habe“.