Wertheim

VHS-Reihe Mit vier Oscars ausgezeichneter Film „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ ist im Roxy-Kino zu sehen

Zuschauer tauchen in eine magische Welt ein

Archivartikel

Wertheim.„Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ lautet der Titel des Films, der in der VHS-Reihe am heutigen Dienstag um 18.15 Uhr und am morgigen Mittwoch um 20.30 Uhr im Wertheime Roxy-Kino zu sehen ist. Die poetische Liebesgeschichte, die vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs in Amerika spielt, war mit vier Oscars der große Sieger der diesjährigen Preisverleihung.

Im versteckten Hochsicherheitslabor der Regierung arbeitet die einsame Elisa (Sally Hawkins). Ihr Leben ändert sich, als sie und ihre Kollegin ein als geheim eingestuftes Experiment entdecken. Elisas Leben ist streng getaktet. Die Frau, die als Putzkraft in einem geheimen Forschungslabor der Regierung arbeitet, verbringt ihre Tage in einem Rhythmus von Stille und Monotonie. Denn seit einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit ist Elisa stumm. Eines Tages wird eine neue geheimnisvolle Kreatur in das Forschungslabor eingeschleust. Elisa empfindet Mitleid und fasst Vertrauen zu der geheimnisvollen Gestalt im Wasser, die sie fasziniert und von der sie sich magisch angezogen fühlt.

Der Film von Guillermo del Toro entwickelt seinen unbändigen Zauber durch seine großartigen, fast traumartigen Bilder. Die 1950er und 60er Jahre setzen den historischen Ton, auch in Bezug auf das hermetisch wirkende, streng bewachte Labor.

Michael Shannon verkörpert die Härte, Kälte und Entschlossenheit des nach Herrschaft, Macht und Karriere strebenden Militärangehörigen Wissenschaftlers glaubwürdig. Und Sally Hawkins ist als Elisa ideal besetzt. Fragil wirkt sie, fast schon zerbrechlich. Doch je stärker sie sich zu der Kreatur im Wasser hingezogen fühlt, desto mehr Stärke gewinnt sie auch in ihrem Ausdruck, heißt es in der Ankündigung von Twentieth Century Fox.

Die Kamera schlängelt sich durch die unterirdischen Gänge des Labors und begleitet die Figuren bei ihrem Tanz durch die Elemente, wobei dem Wasser eine hochsymbolische Bedeutung zukommt. Im Zusammenspiel mit Licht und der verträumten Musik von Alexandre Desplat erschafft del Toro eine in sich geschlossene magische und fast surreale Welt, in der das Monster beim Zuschauer Vertrauen und Sympathie weckt. Und in der der Mensch selbst das Monster ist.

(Erstaufführung, frei ab 16 Jahren, „besonders wertvoll“)