Wittighausen

Gemeinderat Gremium beschloss die Maßnahme als überplanmäßige Ausgabe des Haushalts

Kirchturmuhr wird instandgesetzt

Die Kirchturmuhr in Unterwittighausen ist „aus dem Takt“. Nun wurde die Instandsetzung der Schlagwerkeinrichtung beschlossen.

Wittighausen. In seiner öffentlichen Sitzung am Dienstagabend hat der Gemeinderat Wittighausen einstimmig eine überplanmäßige Ausgabe für die Reparatur der Schlagwerkeinrichtung der Kirchturmuhr in Unterwittighausen bewilligt.

Die politische Gemeinde Wittighausen sei für den Unterhalt der Kirchturmuhren sowohl in Poppenhausen als auch in Unterwittighausen zuständig, teilte Bürgermeister Marcus Wessels eingangs mit. Für den Wartungsvertrag seien jährlich 600 Euro im Haushalt veranschlagt und in diesem Jahr bereits 500 Euro aufgewendet worden.

Die Turmuhr der Pfarrkirche in Unterwittighausen sei „etwas aus dem Takt“, da die Uhrschlageinrichtung nicht mehr einwandfrei funktioniere. Als Grund hierfür nannte Wessels einen defekten Hammer einer der drei Glocken.

Die Kosten für eine Reparatur bezifferte der Bürgermeister auf fast 1000 Euro, was eine überplanmäßige Ausgabe darstellen würde. Als Alternative könnte man die Uhrschlageinrichtung vorübergehend ausschalten.

Reparatur wird durchgeführt

Dieser Variante wollte der Gemeinderat unisono jedoch nicht folgen, da – so eines der Argumente – die Kirchturmuhr nebst den Glockenschlägen ein wesentliches Stück Kultur und Identität für die Bürger darstelle. Vielmehr stimmte das Gremium einhellig einer Reparatur der Schlagwerkeinrichtung und damit der dafür erforderlichen Ausgabe zu.

In einem weiteren Punkt wählte der Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung zwei Schöffen für die Vorschlagsliste zu den Geschäftsjahren 2019 bis 2023 endet. In Vorbereitung der Wahl der Schöffen durch die bei den Amtsgerichten gemäß Gerichtsverfassungsgesetz zu bildenden Wahlausschüsse stellt jede Gemeinde eine Vorschlagsliste für Schöffen auf. Wie Wessels vor der Wahl erklärt hatte, müsse die Wahl der Schöffen für die Vorschlagsliste nach strengen Regularien erfolgen, wie aus einem Auszug eines Schreibens des Landgerichtes Mosbach hervorgehe. Für die Aufnahme in die Liste sei die Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung erforderlich.

Aus den drei Bewerbern wählte das Gremium Birgit Maria Englert (Unterwittighausen) sowie Walter Baunach (Poppenhausen) für die Schöffenvorschlagsliste.