Wittighausen

Feierstunde Verwaltungschefs der vier Gemeinden mit dem Namen Poppenhausen trafen sich an der Wasserkuppe

„Stele der freundschaftlichen Verbundenheit“

Archivartikel

Poppenhausen.Eine besondere Feier fand in Poppenhausen an der Wasserkuppe statt: Die vier gleichnamigen Poppenhausen sind seit 40 Jahren freundschaftlich verbunden. Aus diesem Anlass sollte die langjährige Freundschaft für die Bürger des hessischen Poppenhausen und deren Gäste mit einer „Stele der freundschaftlichen Verbundenheit“ bekräftigt werden.

Zunächst wurde das Kunstwerk, das auf dem Von-Steinrück-Platz vor dem Rathaus platziert wurde, bei einem Fest offiziell den Bürgern vorgestellt. Dazu waren viele Gäste gekommen, darunter die amtierenden Bürgermeister und deren Vorgänger sowie Gemeindeabordnungen aus allen vier Ortschaften, die sich Poppenhausen nennen.

Geplant und gesponsert wurde die Stele vom örtlichen Bürgermeister Manfred Helfrich. Angefertigt hat sie Bildhauer Joachim Mühlen (Haunetal-Mauers) aus einem rötlichen Vogesen-Sandstein.

Manfred Helfrich hatte vor zwei Jahren an seinem runden Geburtstag um Spenden für Kunst und Kultur gebeten. Insgesamt waren 5600 Euro zusammengekommen, die zum größten Teil für die Stele aufgewendet wurden. „Es war mir wichtig, dass die freundschaftliche Verbundenheit nach außen erkennbar wird. Eine vierseitige Stele eignet sich hervorragend, die vier Orte darzustellen.

Die Gemeindewappen sind auf gewölbten Emaille-Tafeln und den in Stein gemeißelten Gemeindenamen dargestellt. So sind alle vier Orte mit ihren Wappen gut erkennbar.“, so Helfrich. Zudem ist auf einem Metallband „In freundschaftlicher Verbundenheit“ zu lesen.

Von den Anfängen in 1979 und den ersten Kontakten zu dem in Thüringen beheimateten Poppenhausen berichtete mit ergreifenden Worten Karl Endres aus dem Wittighäuser Ortsteil Poppenhausen. Er war einer der Initiatoren der Poppenhausener Treffen, zu denen auch der bereits vor einigen Jahren verstorbene Ehrenbürger Theo Köhler aus dem hessischen Poppenhausen zählte. Die Stele wurde von Steinmetz-Bildhauermeister Joachim Mühlen und Ortsvorsteher Peter Detig enthüllt. Die Gäste bewunderten die Qualität und Ausführung.

Grußworte sprachen Ehren-Gemeindebrandinspektor Georg Wehner, Bürgermeister a.D. Wolfgang Wehner (Poppenhausen/Wasserkuppe), Bürgermeister a.D. Bernhard Henneberger (Baden) sowie die amtierenden Bürgermeister Marcus Wessels (Baden), Ludwig Nätscher (Franken) und Christopher Other (Thüringen).

„Es waren interessante Zeiten. Das Ziel war immer, die Gemeinschaft zu fördern“, sagte Wolfgang Wehner, Vorgänger von Manfred Helfrich, und fügte an: „Das Wichtigste ist, dass wir alle in Freiheit leben können.“ Alle waren sich einig, dass eine solche Stele in allen vier Gemeinden stehen sollte. Bruder Gabriel, der Hausgeistliche von antonius-Netzwerk Mensch, spendete der Stele und der Initiative den kirchlichen Segen.

Den Festtag ließen die Abordnungen der vier Poppenhausen mit den Bürgern auf dem Von-Steinrück-Platz gemütlich ausklingen.