Würzburg

Bistum Würzburg Bischof Dr. Friedhelm Hofmann errichtet Stiftung zur Förderung der Lehre im Bereich der christlichen Theologie

Anerkennung für besondere Leistungen

Archivartikel

Würzburg.Die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre im Bereich der christlichen Theologie und die Förderung der katholischen Religion: Das ist der Zweck der von Bischof em. Dr. Friedhelm Hofmann errichteten „Bischof Friedhelm Hofmann-Stiftung“. „Es geht darum, junge Menschen mit Theologie in Berührung zu bringen, ihr Engagement zu stärken, indem besondere Leistungen eine Anerkennung bekommen, und vielleicht auch andere zu motivieren“, sagte Bischof Hofmann bei der Unterzeichnung der Stiftungsurkunde im Katechetischen Institut in Würzburg. Die Stiftung würdigt herausragende Leistungen von Abiturienten, die ein Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft im Bistum Würzburg besuchen, sowie von Studienreferendaren mit dem Fach Katholische Religionslehre. Die „Franz-Oberthür-Schulstiftung“ fungiert als Treuhänder.

Preisgelder

Besondere Leistungen sollen künftig mit einem Preisgeld gewürdigt werden. Die beiden besten Abiturienten einer Schule erhalten demnach jeweils ein Preisgeld von 200 Euro. Gymnasien in kirchlicher Trägerschaft sind das Mädchengymnasium der Sankt-Ursula-Schule in Würzburg, das Egbert-Gymnasium der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, das Gymnasium der Theodosius-Florentini-Schule der Kreuzschwestern in Gemünden am Main sowie das Maria-Ward-Mädchengymnasium in Aschaffenburg. Außerdem wird ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro für die beste schriftliche Hausarbeit eines Studienreferendars aus den Studienseminaren für Katholische Religionslehre an Gymnasien in der Diözese Würzburg vergeben. Ausgezeichnet wird jeweils eine Hausarbeit pro Prüfungsjahrgang.

Die Kirche von heute fühle sich gerade jungen Menschen in ihren Lebens- und Lernwelten auf das Engste verbunden, erklärte Bischof Hofmann den Hintergrund für die Errichtung der Stiftung. Sie wolle theologische Impulse und christliche Ideen in Schule und Studium tragen. Außerdem wolle sie eine christliche Glaubenspraxis im Alltag immer wieder neu bewusst machen. Es sei ihm insbesondere in seinem Amt als Bischof von Würzburg ein „drängendes Anliegen“ gewesen, „junge Menschen in ihrer Ausrichtung auf Theologie und Glauben bei ihrem wegweisenden Start in ein christlich geprägtes Leben in der Gesellschaft von heute zu unterstützen und zu fördern“.

Er freue sich, dass Bischof Hofmann während seiner gesamten Amtszeit die Bildungsarbeit im Bistum als eine „Herzensangelegenheit“ gesehen habe, sagte Domdekan Prälat Günter Putz, Vorstandsvorsitzender der „Franz-Oberthür-Schulstiftung“ und Leiter der Hauptabteilung Hochschule, Schule und Erziehung.

Akzente gesetzt

Mit der Errichtung der neuen Stiftung setze Bischof Hofmann Akzente und führe diese Arbeit fort. Dadurch würden sowohl die Schulen in kirchlicher Trägerschaft als auch Menschen, die in die Bildungsarbeit gehen, „wahrgenommen und unterstützt“, betonte Putz. Die neue Stiftung bereichere die Stiftungslandschaft in der Diözese Würzburg, sagte Roland Huth, Justiziar des Bistums Würzburg. Das Grundstockvermögen der „Bischof Friedhelm Hofmann-Stiftung“ beträgt 100 000 Euro und stammt nach den Worten von Bischof Hofmann aus privaten Spenden. Der Stiftungsvorstand besteht aus den Mitgliedern des Stiftungsvorstands der „Franz-Oberthür-Stiftung“ und dem Regens des Bischöflichen Priesterseminars Würzburg. sti