Würzburg

Neue Mountainbike-Strecke eröffnet Tour liegt in Nähe der Landesgartenschau

Anspruchsvoller Rundkurs

Archivartikel

Würzburg.Die Eröffnung und Freigabe der neuen Mountainbike-Strecke rund um die Landesgartenschau (LGS) LGS erfolgte durch Landrat Eberhard Nuß, Oberbürgermeister Christian Schuchardt und seine Amtskollegen Stefan Wolshörndl (Gerbrunn), Michael Sedelmayer (Randersacker) und Roland Schmitt (Rottendorf).

Der Würzburger Stadtrat hatte im Sommer 2015 die Erstellung eines Interkommunalen Mobilitätskonzeptes in Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden Rottendorf, Gerbrunn, Theilheim und Randersacker beschlossen. Hauptbestandteil des Mobilitätsnetzes ist ein die Stadt Würzburg und die Umlandgemeinden verbindendes Pedillac- und Radverkehrsnetz. Die Strecke „querfeldein zu Main und Wein“ kann man nun sicher als einen Höhepunkt dieser Kooperation bezeichnen. In enger Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Naherholung des Landkreises Würzburg wurde mit der Rundroute ein sportlich attraktives Angebot für die Region entwickelt.

„Nicht ganz ohne“

Die Mountainbike-Strecke führt teilweise auf altbekannten Wald- und Flurwegen als auch auf neu gebaute Strecken in der Lehnleite zwischen der Gneisenaustraße und dem Gelände der Landesgartenschau. Es wurden Streckenführungen ausgearbeitet, die als „Trails“, mal steil und mal schmal mit Kurven bespickt, über Steinformationen und kleine natürliche Absätzen geführt werden. „Die Strecke ist nicht ganz ohne. Ich wünsche allen Sportlern unfallfreie Fahrten“, sagte OB Schuchardt mit Blick vom Elferweg ins Tal. Landrat Eberhard Nuß freute sich: „Wir haben eine wunderschöne fränkische Heimat. Warum sollten wir sie nicht zeigen?“

Die Wegeführung bietet also Ausblicke, erfordert aber auch Geschicklichkeit und Fahrvermögen. Anfängern wird es jedoch ermöglicht, diese Trails teilweise zu umfahren.

28 Kilometer

Die Strecke hat eine Länge von zirka 28 Kilometer und ein Höhenprofil von über 555 Höhenmetern. Diese Rundroute ist separat mit einem orangenen Mountainbikepiktogramm ausgewiesen. Highlights dieser Strecke sind der Dirty-Heri-Trail am Patrouillienweg, der direkt unterhalb des Biergartens zur Landesgartenschau in Verbindung zum Elferweg gestaltet wurde. Dieser Trail besitzt einen welligen Verlauf mit vielen spielerischen Elementen, die eine Art Achterbahnfeeling, den sogenannten „Flow“ aufkommen lassen, die Stadt Würzburg weiter mitteilt.

Der zweite große gebaute Trailabschnitt ist der „Kuni-Trail am Wiesenweg“, der seinen Beginn oberhalb des Elferweges hat und kurvenreich an der Wiesenkante entlang geführt wird. Er ähnelt einer Serpentinenabfahrt mit enger Kurvenführung bis hinunter zum Zwischenweg. Der anschließende Teil dieses Wiesenabschnittes führt über gebaute Stein- und Muschelkalkformationen, auf denen Fahr- und Sprungtechnik geübt werden können.

Die Rundstrecke hat in ihrem Verlauf immer wieder unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten, Steigungen und Abfahrten, die dem Nutzer eine gewisse Grundkondition und auch Fahrvermögen abverlangen. Die Konzeption und Planung erfolgte durch Heribert Düthmann, bei der Stadt Würzburg inzwischen im „Unruhestand“, und das Ingenieurbüro Marcus Viebahn. Mit eingebracht haben sich zudem die Universität Würzburg und der Deutsche Alpenverein