Würzburg

Autobahndirektion An Parkplätzen und Rastanlagen

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Würzburg.Die Autobahndirektion Nordbayern startet ab Mitte Juni im Bereich der Dienststelle Würzburg mit der mechanischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Eine Fachfirma sammelt bis Ende August die Nester mit den verpuppten Raupen entlang der Autobahnen sowie den Parkplätzen und den Tank- und Rastanlagen ab.

Gezieltes Absammeln

Wie bereits in den vergangenen Jahren lässt die Autobahndirektion Nordbayern Raupennester des Eichenprozessionsspinners in bestimmten Bereichen der Autobahnen gezielt von den Baumbeständen absammeln.

Der Schwerpunkt der Bekämpfungsmaßnahme liegt hierbei besonders auf den Parkplätzen und Tank- und Rastanlagen an den Autobahnen A 3, A 7 und A 70 sowie auf den Holzungsflächen, die für die anstehenden Baumaßnahmen der Dienststelle Würzburg vorbereitet werden.

Begonnen wird ab Mitte Juni durch die hierfür beauftragte Fachfirma im Bereich der A 3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld an den Tank- und Rastanlagen Spessart Ost und West. Die Bekämpfungsmaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende August abgeschlossen sein. Die Kosten für die Beseitigung belaufen sich im Bereich der Dienststelle Würzburg auf rund 100 000 Euro.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die nach Hautkontakt zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zu Quaddeln am ganzen Körper führen können.

Durch das Einatmen der Brennhaare entstehen Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten, welche schmerzhaften Husten und Asthmaanfälle verursachen können. Aufgrund der gesundheitsgefährdenden Wirkung der Brennhaare des Eichenprozessspinners kann die Bekämpfung durch die Mitarbeiter der beauftragten Fachfirma nur mit spezieller Schutzkleidung vorgenommen werde, wie es abschließend in einem Bericht der Autobahndirektion Nordbayern heißt.