Würzburg

Uniklinikum Vortrag von Dr. Anja Gesierich über Krebstherapien und ihre Nebenwirkungen

Belastungen abmildern

Würzburg.Moderne Krebstherapien können im Nebeneffekt Haut, Haare und Nägel der Patienten schädigen. Die Dermatologin Dr. Anja Gesierich zeigt in einer Infoveranstaltung des am Uniklinikum Würzburg angesiedelten Comprehensive Cancer Centers Mainfranken am Mittwoch, 10. April, von 17 bis 18 Uhr auf, dass diese Probleme in vielen Fällen durch ein gutes Nebenwirkungsmanagement deutlich abgemildert werden können.

Das Spektrum an möglichen Nebenwirkungen der Krebstherapie ist breit. Der Ausfall und die Strukturveränderung der Haare unter Chemotherapie sind da fast schon „Klassiker“. Hinzukommen können allerdings auch Ausschläge, Entzündungen und Pigmentveränderungen an der Haut.

„Diese Probleme können insbesondere bei neuen Behandlungsmethoden, wie der Immuntherapie und anderen personalisierten Therapien, auftreten“, weiß Dr. Anja Gesierich. Die Oberärztin am Hautkrebszentrum des Uniklinikums Würzburg fährt fort: „Durch ein gutes Nebenwirkungsmanagement ist es möglich, einen großen Teil dieser Belastungen abzumildern. Dies ist ein wichtiger Beitrag dazu, dass die Patienten ihre Therapien auch im erforderlichen Umfang erhalten können.“

Die Ursachen den jeweiligen Nebenwirkungen an Haut und Nägeln sowie ihre Vermeidungsstrategien erläutert Dr. Gesierich bei der kostenlosen Patientenveranstaltung am Mittwoch, 10. April. Neben einem Vortrag gibt es ausreichend Gelegenheit für Tumorpatienten, ihre Angehörigen und weiter Interessierte, Antworten auf individuelle Fragen zu bekommen.Veranstaltungsort ist die Würzburger Universitäts-Hautklinik, Haus D8 an der Josef-Schneider-Straße.