Würzburg

Leiden Ranking 2019 Nationale und internationale Kompetenz der Julius-Maximilians-Universität bekräftigt

Forschungsstark, vielzitiert und bestens vernetzt

Archivartikel

Würzburg.Das „Leiden Ranking 2019“ ist erschienen. Es bekräftigt eindrucksvoll die nationale und internationale Forschungsstärke der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Fast jede zehnte Publikation, die zwischen 2014 bis 2017 unter Beteiligung der Universität Würzburg entstanden ist, gehörte innerhalb ihres Fachgebiets zu den fünf Prozent meistzitierten Veröffentlichungen. Damit erreicht die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) im Leiden-Ranking im deutschlandweiten Vergleich einen hervorragenden vierten Platz und positioniert sich zudem unter den besten 120 Universitäten weltweit. Betrachtet man die Ergebnisse des Leiden-Rankings für einzelne Fachgebiete, so fällt auf, dass die Universität Würzburg insbesondere in den Lebenswissenschaften herausragend aufgestellt ist: Hier gehört mehr als jede achte Publikation zu den fünf Prozent meistzitierten Veröffentlichungen – so viel wie an keiner anderen deutschen Universität (Platz eins in Deutschland, Platz 52 weltweit).

Doch auch im Bereich Biomedizin und Gesundheitswissenschaften (Platz drei in Deutschland, Platz 75 weltweit) sowie Mathematik und Informatik (Platz neun in Deutschland, Platz 157 weltweit) gehört die JMU in Deutschland hier zur Spitzengruppe.

Der Anteil an Publikationen, die in Kooperation mit internationalen Forschungseinrichtungen entstanden sind, ist ein weiterer Indikator, der die Forschungsstärke der Universität eindrucksvoll unterstreicht: In den vergangenen Jahren ist an der JMU der Anteil dieser Veröffentlichungen kontinuierlich gestiegen.

Von zunächst rund 47 Prozent im ersten Leiden Ranking (2011/12) auf mittlerweile knapp 60 Prozent. Damit positioniert sich die Universität Würzburg in diesem Jahr auch erstmals hinsichtlich der internationalen Ausrichtung ihrer Forschung unter den zehn besten deutschen Universitäten (Platz acht).

Das Leiden Ranking bestimmt die Forschungsstärke einer Universität ausschließlich anhand bibliometrischer Daten: Für das Ergebnis ausschlaggebend sind mithin die Anzahl der Publikationen sowie die Anzahl der Zitationen, die diese Publikationen erhalten. Umfragen, Studierenden- und Beschäftigtenzahlen, Dritt- und Haushaltsmittel sowie wissenschaftliche Preise und Auszeichnungen finden hingegen keine Berücksichtigung.

Um im Leiden-Ranking berücksichtigt zu werden, muss eine Universität in der Datenbank „Web of Science“ für den Zeitraum 2014 bis 2017 mindestens 1000 englischsprachige Publikationen in international einschlägigen Fachzeitschriften vorweisen; 2019 erfüllen 963 Universitäten aus 56 Ländern diese Voraussetzung. Das Leiden Ranking erlaubt dabei nicht nur eine gesonderte Betrachtung einzelner Fachgebiete oder Länder, sondern ermöglicht zudem auch eine Reihung der Universitäten nach unterschiedlichen Kriterien (etwa: Anzahl der Publikationen; Anteil aller Publikationen, die zu den fünf Prozent meistzitierten gehören; Anteil der Publikationen, die in internationaler Kooperation entstanden sind).