Würzburg

Vortrag am 19. Juni

Zeckenstiche mit Folgen?

Archivartikel

Würzburg.Im Rahmen der „Juliusspitälischen Abende“ findet am Dienstag, 19. Juni, ein Vortrag zum Thema „Neuroborreliose“ statt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Juliusspital.

Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa. Eine neurologische Manifestation ist selten und kommt bei drei bis 15 Prozent der Infektionen vor. Die Erkrankung ist gut durch Antibiotika behandelbar.

Leider werde die Diagnose einer Neuroborreliose häufig viel zu unkritisch gestellt. Immer wieder werden unspezifische Symptome fälschlicherweise mit einem Borreliose-Erreger in Verbindung gebracht. Dies führe nicht selten zur Verunsicherung der Patienten und zu unnötigen Therapie mit Antibiotika, heißt es weiter in der Ankündigung der Veranstalter. Professor Dr. Mathias Mäurer, Chefarzt der Klinik für Neurologie des Juliusspitals, möchte mit seinem Vortrag ein realistischeres Bild dieser Erkrankung zeichnen: Wann muss man wirklich an eine Neuroborreliose denken? Was sind die sinnvollsten und verlässlichsten diagnostischen Maßnahmen? Welche Therapie ist geeignet?

Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten und findet im Besprechungsraum „Siebold“ im Krankenhaus Juliusspital statt. Eingang: Von der Juliuspromenade (Holztor) in das dritte Obergeschoss, ein Aufzug ist vorhanden. Anmeldungen unter Telefon 09 31 / 39 30. Die Teilnahme ist kostenfrei.