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9 Dinge, die du über den 9. Mannheimer Brückenaward wissen musst

Archivartikel

Am Freitag und Samstag (24.8. und 25.8.) steigt zum neunten Mal der Brückenaward unter der Eisenbahnbrücke hinter der Jungbuschbrücke. Wir haben alles, was du darüber wissen musst.

 

1. Der Name ist eine Farce

Zu gewinnen gibt es für die zehn Bands nichts. „Der Name ist ein Witz. Als wir ihn uns damals ausgedacht haben, gab es für alles einen Award – nur eben noch nicht für eine Brücke“, erzählt Joachim. Der 38-Jährige ist seit dem ersten Brückenaward im Orgateam und spielt und singt selbst in der Band „Franka“, mit der er im vergangenen Jahr auf dem Mini-Festival aufgetreten ist.   

 

2. Du kannst Bands hören, die sonst noch keiner kennt

Wenn du nur Musik magst, die du den ganzen Tag bei den großen Radiosendern hörst, dann ist der Brückenaward vermutlich nichts für dich. Alle anderen können sich auf kleine Bands abseits des Mainstreams freuen.

Am Freitag treten für euch auf:

  • Atmen, weiter...
  • Ax Genrich & Band
  • Bummel Bänger
  • Fungi&Foe
  • The Real New Galaxy Brave Stars

Am Samstag treten auf:

  • Caffeine
  • Cool Living
  • Fluid To Gas
  • Gewalt
  • Lady Boys

Mitorganisator Joachim sieht darin eine große Chance für die lokale Musikszene:

„Wir wollen jungen Bands eine Chance geben, die in den großen Locations keine Chance haben, gebucht zu werden. Dadurch, dass wir keinen Gewinn erzielen wollen, haben wir keinen finanziellen Druck, dass die Veranstaltung ausgebucht ist. Es muss Spaß machen, der Band zuzuhören, dann ist es auch egal, wie viel Bühnenerfahrung die Künstler haben.“

Los geht es am Freitag um 19 Uhr, am Samstag um 18 Uhr.

3. Der Eintritt ist kostenlos

Der Eintritt ist kostenlos, der Eintritt unbegrenzt möglich. Das kann das Southside oder Rock am Ring nicht bieten. 

 

4. Das Festival ist nicht kommerziell

Bereits seit 2010 findet der Brückenaward jährlich statt. Rund 30 ehrenamtlich arbeitende Mitglieder fasst das Organisationsteam der Veranstaltung. Spontan vorbeischauen und schlimmstenfalls nach einer Stunde wieder gehen ist also kein Problem.

 

5. Platzangst? Von wegen

„Wir rechnen mit etwa 1000 Besuchern“, sagt Joachim. „Für uns ist das die perfekte Größe, wir wollen gar nicht größer werden, sondern den Charme des Festivals so bewahren.“ Dicht an dicht gedrängt muss keiner der Musik lauschen.

 

6. Du kannst dein eigenes Essen mitbringen…

Gemütlich einen Döner mitbringen und die Drinks zu Hause vormixen – kein Problem!

 

7. … musst du aber nicht

Und wenn du es lieber unkompliziert magst: Getränke gibt es vor Ort natürlich genauso wie Essen von der „Kombüse“, „Maloik“ und einem Waffelstand.

 

8. Bereits zum neunten Mal findet die Veranstaltung statt

„Wir sind wie eine kleine Familie. Vor zehn Jahren haben wir zusammengefunden, weil wir alle Musik gemacht haben und uns überlegt haben, wie wir die Musik in der Region weiter fördern können. Dann haben wir einfach einen Generator unter die Brücke gestellt – und sind gestartet.“

Mitorganisator Joachim  

 

9. Und wenn es regnet?

Die Künstler performen etwas abgeschirmt von der Brücke, die Zuschauer sollten sicherheitshalber eine Regenjacke einpacken. „Es lohnt sich aber auf jeden Fall“, verspricht Joachim.