ILMA - Ich liebe Mannheim

Dem Netz verfallen

Archivartikel

Neben Schmuck, den Tina von Kalaika in Italien herstellen lässt, sind die Netztaschen das Kernstück ihrer Kollektion. Aus rund 50 Metern Seil bestehen die Taschen, die, wie Tina erzählt, in Tschechien in Handarbeit produziert werden. „Für mich sind sie viel mehr als ein Nutzobjekt, um Einkäufe nach Hause zu bringen, sondern Designgegenstände“, sagt sie und zeigt ihr eigene, die immer für einen spontanen Einkauf dabei ist.

Komplimente, die den Tag versüßen

In Tinas Büro in der Textilerei in Mannheim stapeln sich jedoch nicht Kisten voller Taschen, sondern auch filigrane Schmuckstücke. „Die habe ich in Zusammenarbeit mit Goldschmieden selbst entworfen. Mir war es dabei vor allem wichtig, dass man den Schmuck gut im Alltag tragen kann“, erklärt sie ihre Idee. Neben klassischen Anhängern in Form von Herzen oder Zahlen sind auch außergewöhnliche Stücke in Form eines Pizzastücks oder eines Donuts darunter. Passend dazu stellt die 35-jährige Wahl-Mannheimerin auch Armbänder, Ohrringe und Armreifen her. In jenen „Love cuffs“ sind kleine Botschaften, die der Trägerin den Tag versüßen sollen mit Komplimenten wie „Lieblingsmensch“.

"Ich bin genau da, wo ich sein wollte."

Was ist eigentlich typisch „Kalaika“? „Ich würde den Stil als zeitlos, tragbar und innovativ bezeichnen“, sagt die Designerin. Als sie mit dem Label angefangen hat, habe sie vor allem junge Frauen zwischen Mitte 20 und 40 als Kundinnen im Blick gehabt. „Aber am Ende muss jede Frau für sich entscheiden, was zu ihr passt und was ihr gefällt. Meine Kundinnen sind heute zwischen 18 und 60, was mich wahnsinnig freut.“

Ihr momentanes Lieblingsstück trägt Tina jedoch um den Hals: Eine Kette mit rundem Anhänger, auf dem Kalaika steht, als Erinnerung wie weit sie er bereits gebracht hat. „Es hat einige Zeit gedauert, aber jetzt bin ich genau da, wo ich sein wollte. Etwas anderes könnte ich mir nicht mehr vorstellen.“