ILMA - Ich liebe Mannheim

Die Sonne im Nacken – die Füße im Sand vergraben

31 Grad. Hitze. Schweiß. Sommer. Wie sehr wünscht man sich an solchen Tagen, einfach mal die Füße in den Sand zu stecken, einen Cocktail oder ein kühles Blondes zu trinken und im Liegestuhl zu versinken? Und dann die bittere Erkenntnis: “Shit! Mannheim liegt ja nicht am Meer.”

So geht es auch Felix Giertzsch. Der Mannheimer Musiker, der besser bekannt ist als Mvchacho, trifft sich mit uns, um diesem Gefühl von Fernweh und Sehnsucht zu entgehen. Und wo? Schon lange kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem würdig, darüber zu schreiben: am OEG City Beach. Denn wie der Name schon verrät – es gibt sehr wohl einen Strand in unserer geliebten Quadratestadt. Zwar ohne Meer aber mit ganz viel Charme und dem dazugehörigen Feeling.

Als Resident am Hafen 49, im Loft, im Luxx oder im Zimmer ist der DJ in Mannheim und Umgebung viel unterwegs. Kennt sich aus. Neben dem Musikerleben hat er auch noch einen “normalen” Job und ja… auch hin und wieder mal ein bisschen Freizeit. Die verbringt er jetzt mit ILMA am City Beach.

“Was willst du trinken?”, fragt er und bezahlt das Radler. Charmant. Im Liegestuhl liegend, ein Bier und eine Zigarette in der Hand. In ruhigen Momenten die Augen geschlossen. “Hier ist es einfach entspannt. Man kommt ganz schnell in Urlaubsstimmung und kann abschalten”, gibt er auf die Frage zurück, was er am OEG City Beach gut findet, warum er hier öfter zu Gast ist. Mit einem Freund quatschend, trinkend und Nachos knuspernd. Die Sonne gibt ihr Bestes und brutzelt am frühen Abend auf den Sandstrand. Der Neckar rauscht im Hintergrund, überschattet das Geräusch der Autos an der Kurpfalzbrücke. “Die nimmt man hier sowieso nicht wahr”, sagt Felix. Denn dazu ist es am “Strand” einfach zu gemütlich.

Wenn er am Hafen auflegt, ist er umringt von feiernden, tanzenden Menschen im Sand - auch ein schönes Gefühl, wie er findet, aber eben etwas anderes. “Man braucht sowas wie hier auch mal.” So etwas Ruhiges. Denn mit zwei Jobs sei man immer mit dem Kopf bei der Arbeit. Und wenn er nicht auflegt, produziert er. Die Liebe zur Musik macht’s möglich. Und doch: Die Füße im Sand, die Sonnenbrille, das Bier, der Liegestuhl – sie alle lassen das ganze plötzlich nichtig wirken.