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Diese 7 Dinge musst du über die Sommerbühne wissen

Archivartikel

1)      First things first: Lumpenpack sind die Überraschungsstars am Donnerstag

Auch wenn die Sommerbühne vor allem jungen Künstlern eine Bühne bieten will, soll es zum Start einmal richtig knallen. „Uns kam vor ein paar Jahren die Idee, dass wir gerne einen Headliner hätten, der ein bisschen bekannter ist, wie bei einem Festival“, sagt Kevin. Er ist bei der Alten Feuerwache Leiter des Produktionsbüros  und für die Auswahl der Künstler mitverantwortlich – und hat das Lumpenpack relativ überraschend gewinnen können. „Beim letzten Lumpenpack-Konzert in der Halle haben ich ihnen von der Sommerbühne erzählt, dachte aber, dass sie dafür schon zu bekannt seien. Aber sie meinte nur ,Warum nicht?‘. Und als ich  dann die offizielle Anfrage über ihr Management gemacht habe, haben sie direkt zusagt“, freut sich Kevin.

Das Beste für Fans der Jungs: Bei der Sommerbühne spielen Max und Jonas einige Songs von ihrem neuen Album. „Es ist also eine Art Vorpremiere“, sagt Kevin. Los geht es am Donnerstag, 1.8., um 20 Uhr. Hier kannst du schon reinschauen, was Lumpenpack draufhaben:

 

 

2)      Mit der Sommerbühne will die Alte Feuerwache das Sommerloch bewusst füllen

„Als wir vor sieben Jahren gestartet sind, wollten wir das kulturelle Sommerloch in Mannheim füllen. Damals lag die Stadt im Sommer kulturell brach“, berichtet Kevin. Inzwischen gebe es zwar mehr Angebote im Sommer;  an Konzerten im August will die Alte Feuerwache trotzdem langfristig festhalten.

Dieses Jahr ist die Sommerbühne übrigens besonders lang: An vier Wochenende finden die kostenlosen Open-Air Konzerte statt.  

 

3)      Immer das gleiche hören? Nicht hier!

Von Rock und Pop bis Elektro, aber auch moderner Jazz: Die Bandbreite der Konzerte ist riesig. „Wir wollen eine Mischung aus lokalen und überregionalen, teilweise internationalen Künstlern“, sagt Kevin. „Die Hauptsache ist, dass es uns gefällt und nicht zu extrem ist: Bei 35 Grad ist Hardrock für viele zu viel.“

Hier findest du das ganze Programm.

4)      Das Beste aus Mannheim 

Viele der Musiker stammen hier aus der Region wie etwa die Mannheimer Band Tascosa. Mit Mandoline, Trompete, Bouzouki (eine spezielle Laute), Harmophon und Gitarren spielen sie  amerikanischen Wüstenrock mit mexikanischem Einfluss – passend zum Sommerfeeling.

Alex Mayr, die beim Zeltfestival als Support von Nena auftrat, bringt selbst geschriebene deutsche Lieder mit auf die Bühne.

Ebenfalls aus Mannheim: Blinker. Der 25-Jährige mit rosa-grünen Haaren hat sich entschlossen, lieber Schlagzeug und E-Gitarre zu spielen sowie Songs zu schreiben anstatt im Jurastudium Gesetze zu wälzen.

Schon länger in der Region bekannt sind die Jazz Pistols – am Montag haben die Konzerte, passend zu den Sessions um 21.30 Uhr, immer einen Jazzbezug.

 

5)      Hier hörst du, was deine Freunde noch nicht kennen

Immer die gleichen Musiker hören? Nein, danke! Auf der Sommerbühne kannst du junge Musiker, die oft erst einzelne Songs oder ein Album veröffentlicht haben, kennenlernen, bevor sie ihren großen Durchbruch haben.

Der Geheimtipp von Kevin ist dieses Jahr: Provinz. „Ich muss gestehen: Am Anfang konnte ich ihrer Musik noch nicht so viel abgewinnen, auch weil die Aufnahmen eine neidrige Qualität hatten. Dann haben sie uns nochmal neues Material zugeschickt und davon waren wir sofort überzeugt. Die werden eine sehr, sehr große Zukunft haben“, ist sich Kevin sicher.

 

6)      Ins Café gehen kannst du trotzdem

Während der Sommerbühne zieht das Café vor der Alten Feuerwache in das Innere des Gebäudes um. Auch dort wird eine Bühne aufgebaut, sodass kein Konzert bei schlechtem Wetter ins Wasser fallen muss.

 

7)      Kostenlose Konzerte!!!

Kostenlose Open-Air-Konzerte mitten in der Stadt von jungen Künstlern, die du als erste entdecken kannst: Wenn nicht allein das schon als Grund zählt, die Sommerbühne zu besuchen, wissen wir auch nicht mehr.

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