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Ein Frühstück zum Teilen

Archivartikel

Seitdem es Instagram gibt, wissen wir ziemlich genau, was Freunde, Kollegen und Promis frühstücken. Ein schön dekorierter Tisch mit einer Tasse Milchkaffee und einem Avocadobrot oder einer Smoothie-Bowl ge­hören zu den modernen Klassikern des #foodporns, die gerade am Wochenende regen Anklang bei der Netzgemeinde finden. Diesen Trend haben auch Vanessa Yener und Jacqueline Kürten erkannt: In ihrem erst im Januar eröffneten Café „Kaffee auf Hawaii“ in der Schwetzinger Straße ist die ganze Karte instatauglich.

"Wir glauben an unser Konzept"

Auf ihren Traum vom eigenen Café haben die Cousinen aus Speyer schon seit ihrer Jugend gespart und nun im Alter von 23 und 27 Jahren verwirklicht. Ihr junges Alter sei dabei kein Nachteil, wie Vanessa findet. „Falls es nicht klappen sollte, sind wir jung genug, um etwas anderes zu machen. Aber wir glauben an unser Konzept“, sagt sie. Die Zutaten für ihre Gerichte kaufen die Café-Besitzerinnen auf dem Markt oder im Supermarkt selbst täglich ein. Gerade die Avocados für die belegten Brote sollen schließlich frisch bleiben.

Große Pläne für die Zukunft

Nach dem Einkauf geht es an die Aufgabenverteilung für den Tag: Eine arbeitet im Service, die andere bereitet in der Küche die Speisen zu. „Bevor wir aufmachen, steht erstmal ganz viel Schnibbelarbeit an: Die Tomaten für die Brote, Obst für Obstsalat und Chilli für unsere hausgemachte Chillibutter bereiten wir direkt morgens vor“, berichtet Vanessa. Wer an welchem Tag welche Aufgabe übernimmt, da wechseln sich die Cousinen gerne ab. Was sich nicht ändert: „Bevor ein Teller rausgeht, schaue ich immer nochmal kurz darüber, damit auch wirklich alles perfekt für unsere Gäste aussieht. Da bin ich eine Perfektionistin“, gesteht Vanessa. Das zeigt sich auch beim leckeren Cappuccino, den – passend zum Namen des Cafés – eine Palme aus Kakaopulver ziert. „Auf den Namen sind wir durch ein Lied im Radio gekommen, wo es um ein Café auf Hawaii geht. Da dachten wir, dass der Name zu dem gemütlichen Flair gut passt, und einen in Urlaubsstimmung bringt“, erzählt Vanessa.

Für ihre Zukunft haben die beiden jungen Frauen großes geplant. „Eine zweite Filiale in Heidelberg ist ein Traum von uns“, berichtet Vanessa. Aber auch vor neuen Ideen sprudelt die quirlige Frau, die erzählt, welches Essen sie gerne auf die Speisekarte aufnehmen würde und dass es künftig auch vegane Speisen geben soll.