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Im taphouse kannst du dein Bier selbst zapfen

Gurke, Popcorn, Bourbon, Tabak – klingt im ersten Moment mehr wie eine Einkaufsliste für den Supermarkteinkauf und weniger wie Aromastoffe für Bier. Doch genau diese Geschmacksnoten sind herauszuschmecken, wenn man sich im neuen boland’s taphouse an die Zapfhähne wagt. Neben „klassischem“ Hellen, Export oder Pils gibt es hier zahlreiche Biervariationen zu entdecken. Frisch gebraut nach alter traditioneller Handwerkskunst – das Craft Beer. Hier geht es darum, den ursprünglichen Kern der Bierbrauerei wieder populär zu machen und dabei unkonventionelle und innovative Geschmacksrichtungen miteinzubringen.

Im neuen boland’s taphouse sind wahre Bierbrauexperten am Werk. Nur wenige Monate nach der Eröffnung und noch vor der offiziellen Einweihung (voraussichtlich im September) gibt es dort gleich was zu feiern. Inhaber und Geschäftsführer der Kiesbye Akademie und Bierkulturhaus Axel Kiesbye überreicht Marc Lehmann, Betriebsleiter des kürzlich gestarteten boland’s taphouse, voller Stolz die Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme des Seminars zum Diplom Biersommeliers. Kurz darauf gratulieren ihm sein Ausbildungsleiter Jens Luckart, sowie der Inhaber des boland’s und des boland’s taphouse Ronnie Boland zum erfolgreichen Absolvieren.

Selbstzapfen und mit der Prepaidkarte bezahlen

Das Konzept im neuen boland’s taphouse ist so simpel und zugleich genial, dass es in dieser Form deutschlandweit bisher noch einzigartig ist. An einer langen Bar Zeile finden sich 24 Zapfhähne nebeneinander, dahinter warten handwerklich gebraute Craft Beers darauf, von den Gästen selbst gezapft zu werden. Zuerst einmal bekommt jeder Gast eine Art Kreditkarte. Diese kann dann mit einem Betrag aufgeladen werden, der sowohl an den Zapfhähnen als auch für Bestellungen für weitere Getränke und Speisen genutzt werden kann. Will man selbst zum Tapmeister werden, geht man mit der boland’s Karte zu den taps und legt die Karte auf einen der Touchscreen Anzeigen. An diesen wird direkt angezeigt, wie viel das jeweilige Bier pro Milliliter kostet und wie viel Guthaben auf der Karte ist. Auf dem Touchscreen ist dann ein Bierglas zu sehen, das sich während dem Zapfen füllt. Wenn man sich noch nicht mit dem Bierzapfen auskennt, gibt Marc sehr gerne selbst eine genaue tap Einweisung, nach dieser kann’s auch schon losgehen. Nebenbei wird man beim Biertesten feststellen, dass man von Bier doch noch nicht so viel Ahnung hatte, wie man vielleicht denkt – es gibt so viele verschiedene Sorten und Geschmacksrichtungen zu entdecken. Wir empfehlen: Sich durchzuprobieren (und auch von Marc und seinem Team beraten zu lassen) lohnt sich auf jeden Fall!

Baum, Blatterdach und Hopfenherz an der Wand

Ein Klavier vor dem Bierlagerraum fällt direkt ins Auge. Dieses lädt abends bei gemütlicher Stimmung die Gäste dazu ein, selbst in die Klaviertasten zu hauen, seine Gesangskünste am Mikrofon zum Besten zu geben oder die anderen Gäste mit einem guten Witz zum Lachen zu bringen. Und das Ganze findet sich in einer sehr heimischen Atmosphäre wieder. Inmitten des Raums steht ein großer Baum, an einer Wand  und an der Decke hängen Blätter, an einer anderen Wand sind künstlerische Graffiti Abbildungen von einem Hopfenherzen (steht für die Zusammenarbeit mit der Welde Brauerei und findet sich auch auf den Zapfhähnen an der tap wall wieder) und Bierfässern zu sehen.

Auch Steak können Gäste selbst (fertig) zubereiten

Wer sich nicht unbedingt selbst an den Zapfhähnen ausprobieren möchte und auf sein Flaschenbier besteht, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Und da es sich mit einem leeren Magen nicht so gut trinkt, bietet die Küche eine vielseitige Speise- und wechselnde Tageskarte an, die von Tapas für den kleinen Hunger bis hin zu Burgern, Salaten und Steaks eine ordentliche Bandbreite an Speiseangeboten verfügt. Als Goodie darf man sich bei den angebotenen Steaks darauf freuen, sein Fleisch am Tisch selbst zu Ende zu braten. Übrigens wird das Fleisch direkt vor Ort verarbeitet, Pommes und Burgerpatties selbst gemacht! Das taphouse in jeder Hinsicht ganz nach dem Motto: Do it yourself.