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Sprechgesang in Reinkultur

Archivartikel

Hip-Hop in Mannheim ist tot! Das hört man häufig über die Szene der Quadratestadt! Dumm nur, dass das mal so gar nicht stimmt! Sender3 beweisen seit mehr als fünf Jahren, dass Sprechgesang aus „Monnem“ noch da ist und da bleiben wird.

Die beiden MCs Alvazo und R!k lernten sich 2011 kennen, kurz darauf spielten beide zusammen das erste Mal gemeinsam auf der Bühne. Bald  lernte man März kennen – die Stimmung passte sowohl musikalisch als auch menschlich. Im Jahr  2012 entstand der „Sender“, wie die Jungs  im Alter zwischen 26 und 33 Jahren gerne sagen. Woher der Name kommt? „Sender3 steht für das Alternativprogramm“, erklärt R!K, sowohl gesellschaftlich als auch musikalisch. Weltoffene Freigeister eben, die Hip-Hop aus jeder einzelnen Pore ihres Körpers leben und atmen. Rap in Mannheim ist eben niemals tot und das will der Sender unter Beweis stellen.  In der fünfjährigen Geschichte hat sich das Trio noch einiges an Verstärkung dazu geholt. Produzent Maditation und DJ 4q sorgen für die musikalische Untermalung. Seit zwei Jahren erklingen aber auch noch ganz andere, neue Töne. Die Sängerin Leila stieß mit ihrer schönen und souligen Stimme hinzu. „Mit ihrem Zauber komplettiert sie das Team“, erzählt R!K stolz.

Erstes Album im September 2017 veröffentlicht

Auch live geben Sender3 Vollgas. Bei zahlreichen Gigs in der Region bringen sie das Publikum in Feierlaune. Grund genug, dass die Musik der Mannheimer Rap-Crew auch endlich auf Platten zu hören ist. Am 23. September 2017 wurde das Album „Auf dem Weg zu mir selbst“ veröffentlicht.

Eine Release-Party feiert man am Besten mit der Unterstützung von Freunden. Bei Sender3 ist das die Heidelberger Hip-Hop-Band Seven Day Weekend. Mit denen stehen die Mannheimer so gut wie immer gemeinsam auf der Bühne. Passenderweise trugen auch sie ihren Teil zu den Feierlichkeiten bei. Ihre  Platte „Sieben Tage Wochenende“ kam ebenfalls am 23. September raus.

Seven Day Weekend, oder auch der Wu Tang Clan aus der Rhein-Neckar-Region – das ist mal eine Ansage. Die siebenköpfige Rapcrew bekam dieses Gütesiegel von keinen geringeren als Martin Stieber und dem „Funkjoker“ Toni L – Namen, die in Hip-Hop-Fachkreisen nun wirklich nicht erklärt werden müssen.

2005 gründete sich die Band, seit fünf Jahren steht die Besetzung komplett. MCs, Produzenten, DJs, Gesang – Seven Day Weekend hat alles im Angebot. Die Jungs aus einer der Urstädte des deutschen Hip-Hop leben die Kultur des Sprechgesangs mit allem was dazu gehört. Freche, sozialkritische Texte gemischt mit hauseigenen Beats im Golden Era Stil.   Das „goldene Zeitalter“ des Hip-Hop prägte die sieben Musiker im Alter von 26 bis 31 Jahren. Das Vermächtnis aus den früheren Tagen des Sprechgesangs wollen die Heidelberger zu neuem Leben erwecken. Über allen steht dabei der stark ausgeprägte Partycharakter der Truppe.

Treue Fanbase

Seven Day Weekend, also sieben Tage Wochenende, das spricht Bände.  In der Region enterten sie so bereits einige Bühnen, auch der berühmte 360° Jam in Heidelberg wurde bereits in Beschlag genommen. Seven Day Weekend haben sich wie ihre Freunde von Sender3 mittlerweile eine eine große und treue Fanbase erarbeitet, die sie hegen und pflegen. Die Bindung zu den Anhängern spürt man auf jedem einzelnen Auftritt. Bei der doppelten Releaseparty am 23. September 2017 konnte sich jeder selbst ein Bild davon machen.

Hip-Hop in Mannheim, Heidelberg und der Rhein-Neckar-Region ist lebendig. Sender3 und Seven Day Weekend setzen alles daran, den Leuten ihre Liebe zur Musik und zur Hip-Hop-Szene näher zu bringen.