Neue Alben

Achim Amme: "Ammerica"

Archivartikel

Die Platte scheint ein bisschen wie aus der Zeit gefallen, und das ist auch kein Wunder: Achim Amme schrieb die Zeilen, als er 18 und 19 Jahre alt war. Die USA, wo er ein Schuljahr verbrachte, liefert ihm dafür die Themen – Wolkenkratzer als Sinnbild menschlicher Hybris, Jugendträume, Kritik am Spießerdasein, all die großen Sinnfragen. 50 Jahre lang schlummerte der Sound, der immer wieder sehr beatleesk anmutet, in Schublade und Gehirn. Was der Musiker und Autor damals komponierte, erweckt er nun mithilfe des britischen Singer-Songwriters und Produzenten Julian Dawson zu neuem Leben. Das Ergebnis ist ein Album, das egozentrisch, schrullig und bisweilen komisch klingt, aber sehr ernst gemeint ist. Und seinen eigenen Charme besitzt.

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)