Neue Alben

Billy F. Gibbons:„The Big Bad Blues“

Archivartikel

Seit „La Futura“ (2012) herrscht bei den Hard-Bluesrockern ZZ Top Studiosendepause. Die nutzt Gitarren-Ikone und Sänger Billy Gibbons zu seinem zweiten Soloalbum nach dem verblüffend karibisch angehauchten „Perfectamundo“ (2015). Wie der Titel „The Big Bad Blues“ nahelegt, widmet sich der große, böse und langbärtige Wolf der Rockgitarre seinem bluesigen Kerngeschäft – u.a. mit kernigen Coverversionen von Bo Diddley („Crackin’ Up“) oder Muddy Waters („Standing Around Crying“, „Rollin’ And Tumblin’“). Die lässigen eigenen Nummern des Texaners („Let The Left Hand Know“) ordnen sich meist kongenial ein. Sie verblüffen, manche würden wohl von verstören sprechen, aber gelegentlich durch den quengelig verzerrenden Einsatz einer Stimmsoftware („Missin’ Yo Kissin’“). (Concord) jpk

Unsere Note: 4 Sterne von 6 Sternen (Muntermacher)