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Blaues Wunder: „Brich Dir nicht mein Herz“

Archivartikel

Wer Lust auf Feinsinniges hat, ist bei diesem Blauen Wunder richtig: Elf Songs, zum überwiegenden Teil aus der eigenen Feder, sind auf dem Debütalbum der Münchner Formation vertreten. Verantwortlich sind dafür Singer/Songwriterin Dagmar Aigner und Bandkollege Jochen Scheffter. Das Duo verarbeitet viele Worldmusik-Einflüsse. In „Fukushima Suzie“ etwa asiatische Saiten, während „Dein Tag“ gut vorstellbar ist am Rande eines Zither-Alpen-Vorspiels. Die Texte indes sind zuweilen süßlich-bitter oder knallhart, am Rande des Sarkastischen. Gut gemachte Chansons sind es vor allem. Zumal mit „I Came So Far For Beauty“ ein echter Leonard Cohen mit im Repertoire ist – auch wenn das Original einfach besser ist. (Kontinent Stimme) 

Unsere Note: ★ ★ ★ (Mittelmäßig) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)