Neue Alben

Christian Steiffen: "Gott Of Schlager"

Archivartikel

Zwei Alben lang hat die parodistische Selbstinszenierung von Hardy Schwetter als Schlager-Gott Christian Steiffen ganz leidlich funktioniert, doch dem 48-jährigen Osnabrücker im rosanen Rüschenhemd scheinen so langsam die Ideen auszugehen. Darmwind als Ausbruch aus der Norm („Wie der Wind“) oder schwallhaltiges Entleeren in die andere Richtung („Ich breche in die Nacht“) sind die Tiefpunkt-Pole einer Scheibe, die immerhin noch ganz groovy („Hier ist die Party“) beginnt, sich dann aber zu oft in dümmliche Zoten („Ich fahr so gern zur See“) verliert. Das könnte man natürlich einfach mit einem Schulterzucken abtun – wenn es Schwetter/Steiffen nicht schon mehrfach bewiesen hätte, dass er es viel, viel besser kann.

Unsere Note: ★ ★

 

(Mächtig mies) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)