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Dirty Projectors: „Lamp Lit Prose“

Archivartikel

Würde man Dave Longstreth gegenübertreten und ihm sagen, dass seine Musik wenn nicht total seltsam, aber zumindest doch ziemlich schräg sei, müsste man vermutlich nicht in Deckung gehen. Für andere wäre es eine Beleidigung, für den Musiker aus New York garantiert ein Kompliment. Mit seiner Band Dirty Projectors reizt er auf „Lamp Lit Prose“ alle Facetten aus, die es musikalisch zu verwursten gibt. In den großen Topf kommen Psycho-Elemente, Jazz, Folklore, Lo-Fi und, und, und … Dann wird gemischt – ach was, verquirlt, was das Zeug hält. Derart verquere, arhythmische, mitunter wirklich anstrengende Sounds gibt es selten aus der Indie-Ecke. Ein wilder, schräger Mix, weit weg vom Gängigen. (Domino Recordings) 

Unsere Note: ★ ★ ★ ★ (Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)