Neue Alben

Frei.Wild:„Rivalen und Rebellen“

Nachdem sich die früher geschäftstüchtig Richtung Rechts kokettierende Tiroler Combo Frei.Wild eindeutig in der (selbstdefinierten) heimatverbundenen Mitte positioniert hat, war es doch ein wenig langweilig mit Sänger „Fips“ Burger und Co. Dass ihr zwölftes Studioalbum „Rivalen und Rebellen“ 26 Songs auffährt, sorgt immerhin für Abwechslung – von Reggae („Von der Wiege bis zur Bar“) bis Schlagerrock („Für immer, für ewig, unendlich“). Im Durchschnitt bleibt der Sound ein mittelmäßiger Deutschpunk-Abklatsch, bei dem inhaltlich neuerdings Lebenshilfe auf Glückskeksniveau dominiert („Du kriegst nicht eine Sekunde zurück“). Dass sie auch in Verschwörungstheorien ein Geschäftsfeld sehen, macht „Geartete Künste hatten wir schon“ deutlich. Auch das nix Neues. (Soulfood) jpk

Unsere Note: 1 Stern von 6 Sternen (Mama Mia)

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)