Neue Alben

Jack Savoretti: "Singing To Strangers"

Jack Savorettis Singer-Songwriter-Pop hat eine ganz eigene Handschrift. Den Mix aus leidenschaftlicher Stimme und atmosphärischer Streicher, italienischem Pathos und rauer Verletzbarkeit muss man mögen. Tut man das nicht, lässt einen die neue Platte des Italo-Briten, aufgenommen in Ennio Morricones Studio im Keller einer Kirche in Rom, trotzdem nicht kalt. Von der Schwierigkeit, andere Menschen durch die Musik zu berühren, erzählt der 35-Jährige Sänger im titelgebenden Lied „Singing To Strangers“. Das Geheimnis, wie ihm das gelingt, verrät er darin nicht. Es hat aber wohl etwas zu tun mit der Ehrlichkeit, die selbst noch durch die gefühlsduseligsten Zeilen sickert. Und mit der markanten, dunklen Stimme, die, einmal gehört, in Kopf und Ohren bleibt.

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)