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Jeff Tweedy: "Warm"

Nach „Schmilco“ (2016), dem bisher letzten Album seiner wunderbaren Band Wilco, veröffentlicht Jeff Tweedy mit „Warm“ jetzt sein zweites Soloalbum. Hat er auf seinem ersten Alleingang „Together At Last“ (2017) noch Songs seiner Bands Loose Fur, Golden Smog und Wilco akustisch reduziert interpretiert, gibt es auf „Warm“ nun elf komplett neue Lieder. Die verbreiten dem Albumtitel entsprechend eine entspannt-wohlige Atmosphäre, irgendwo zwischen Alternative Country, Indie-Folk und Hippietum. Was eine nett durchhörbare, unaufgeregte Platte ergibt. Für den Standard dieses begnadeten US-Singer-Songwriters ist das insgesamt aber nur Durchschnitt. Schließlich lässt sich der 51-Jährige in seinen besten Momenten zwischen John Lennon und Bob Dylan einordnen.

Unsere Note: ★ ★ ★

 

(Mittelmäßig) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)