Neue Alben

John Hiatt: "The Eclipse Sessions"

Seit 1974 veröffentlicht John Hiatt Platten, spätestens „Bring The Family“ (1987) reihte den US-Songwriter mit der kehligen Stimme unter die großen Edelfedern der Rockmusik ein. Danach hat der heute 66-Jährige nie ein schlechtes Album gemacht, auch das 24. genügt – für sich genommen – hohen Ansprüchen. „The Eclipse Sessions“ entstand überwiegend im Trio mit Bassist Patrick O’Hearn und Schlagzeuger Kenneth Blevins. Der geschmackvoll-minimalistische Sound bringt die ruhigen, eher finsteren Selbstreflexionen Hiatts in den meisten der elf Songs idealtypisch zur Geltung. Dazwischen muntert der Hiatt-typische Humorrocker „Poor Imitation Of God“ auf. Langjährige Fans wissen aber: Der Mann aus Indianapolis kann’s noch viel besser.

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)