Neue Alben

John Mellencamp: "Other People's Stuff"

Auf seinen jüngsten Platten hat John Mellencamp in Erinnerung gerufen, warum er in den 1980ern auf Augenhöhe mit Bruce Springsteen war. Sein 24. Studioalbum „Other People’s Stuff“ (Kram anderer Leute) liefert dazu eine Längsschnittanalyse mit Hilfe von eigenständigen Coverversionen aus vier Karrierejahrzehnten. Das Werk beginnt folk-rockig mit der Eigenkomposition „To The River“, dann macht der 66-Jährige aus Jimmie Rodgers’ „Gambling Bar Room Blues“ eine fiedelgetriebene Version eines Tom-Waits-Bluesschunklers. Ähnlich spannend und kraftvoll geraten Traditionals wie „In My Time Of Dying“, Robert Johnsons „Stones In My Passway“ und der Country-Klassiker „Wreck Of The Old 97“. Eine Rock-Version von Stevie Wonders „I Don’t Know Why“ rundet das Werk ab.

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)