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John Oates: Arkansas

Archivartikel

John Oates hat mit Daryl Hall als Duo die Popmusik der 80er Jahre dominiert. Auf deren Konto gehen Hits wie „Maneater“ oder „Out Of Touch“. Doch aufgepasst: Mit den Pop-Hits dieser Zeit hat das achte Solo-Album des Gitarristen und Sängers überhaupt nichts zu tun. „Arkansas“ ist vielmehr ein lupenreines Country-Album. Ursprünglich konzipiert als Würdigung des 1966 verstorbenen Blues-Sängers Mississippi John Hurt bekam das Projekt eine wunderbare Eigendynamik. Oates spürt der amerikanischen Volksmusik nach – der Musik, mit der er aufgewachsen ist. Er tut dies auf eine herrlich entspannte, reduzierte Weise, verleiht den Traditionals und eigenen Songs mit Finger Picking und Bluegrass-Akustik feinsinnigen Charme. (PS-Records) bjz

Unsere Note: MUNTERMACHER ★ ★ ★ ★