Neue Alben

Marina: "Love + Fear"

Archivartikel

Unter dem Projektnamen Marina And The Diamonds legte die walisisch-griechische Sängerin 2010 einen Raketenstart hin – fast auf Augenhöhe mit Größen wie Florence + The Machine. Es folgten zwei weniger aufregende Alben, für ihr insgesamt viertes Werk setzt Marina Lambrini Diamandis nun nur noch auf ihren Vornamen. Also ohne jede Anmutung, dass da eine Band namens The Diamonds im Spiel wäre. Damit verbunden ist ein erstmal etwas erschreckender Sound im Stil des Kommerz-DJ-Popm der sogar vor einem Gastspiel von Luis Fonsi („Baby“ mit Clean Bandit) nicht zurückschreckt. Die exzellente glockenklare Stimme der 33-Jährigen macht das erträglich, und wer sich nicht gleich abschrecken lässt, bemerkt hinter der glatten Fassade durchaus Tiefgang („To Be Human“) und Anspruch à la Lana Del Rey.

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)