Neue Alben

Neil Young: "Tuscaloosa" (live)

Mehr als ein halbes Jahr ohne Neil-Young-Platte? Das lässt die Veröffentlichungswut des 73-Jährigen nicht zu. Mit dem Konzertschnitt „Tuscaloosa (Live)“ aus dem Februar 1973 wetzt er im Rahmen seiner Archives-Serie eine alte Scharte aus, die von der erratisch zusammengewürfelten Live-Platte „Time Fades Away“ hinterlassen wurde. Die Botschaft: Seine damalige, recht zerstrittene Band The Stray Gators konnte auch mit-, nicht nur gegeneinanderspielen. Jedenfalls klingen diese elf Songs menschlich harmonisch, wenn auch anfangs sehr sparsam instrumentiert und mit teilweise steigerungsfähigen Young-Gesang. Und keine Sorge: Ein neues Studioalbum mit Crazy Horse namens „Pink Moon“ hat der Kanadier schon angekündigt.

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)