Neue Alben

Nik Bärtsch’s Ronin:„Awase“

Der Titel von Nik Bärtschs erstem Album mit Ronin seit 2012 stammt aus der Kampfsportart Aikido und bedeutet Harmonisieren. Damit trifft der Schweizer Pianist den Sound von „Awase“: Hier verschmelzen jazzige Minimal Music- und Funk-Grooves mit Neo-Klassik. Seine zum Quartett reduzierte Band inszeniert zwei bereits bekannte („Modul 60“ und „Modul 36“) sowie vier neue Stücke mit enormer Spannung. Die speist sich aus mitunter unermüdlich erscheinender Wiederholung minimal variierter Melodiemuster, meist von Shas Alt-Saxophon oder Bassklarinette oder. Die brechen Bärtsch, Bassist Thomy Jordi und Drummer Kaspar Rast mitunter explosiv auf – das kann auch mal dreizehneinhalb Minuten dauern, wie im 18-Minüter „Modul 58“). Warten, das sich lohnt. (ECM) jpk

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Unsere Note: 4 Sterne von 6 Sternen (Muntermacher)

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)