Neue Alben

Paul Weller:„True Meanings“

Archivartikel

Der freundlichen Revolution auf „A Kind Revolution“ lässt Paul Weller mit „True Meanings“ ein noch friedlicheres Album folgen. Was der „Modfather“ wohl zu seinem Punker-Frühzeiten bei The Jam von diesen 14 sanften, kontemplativen Alterswerken gehalten hätte? Wahrscheinlich wäre er glücklich gewesen, wie zufrieden und reflektiert man mit 60 Jahren klingen kann. Zumal die musikalische Klasse dabei nichts zu wünschen übrig lässt, auch wenn verspielte Musical-Balladen wie „Gravity“ im Weller-Kosmos etwas fremd wirken. Ansonsten war die instrumentenreiche Opulenz, die dieses in sich ruhende Werk detailverliebt begleitet, natürlich schon zu Style-Council- oder „Wild Wood“-Zeiten da. Dazu gibt es viele Klangzitate aus der Popgeschichte und die stille Hommage „Bowie“. Schön. (Parlaphone) jpk

Unsere Note: MUNTERMACHER ★ ★ ★ ★