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Rayland Baxter: „Wide Awake“

Drei Monate lang hat sich Rayland Baxter in einer verlassenen Fabrik für Gummibänder in Kentucky eingeschlossen, um an den Texten für sein drittes Studio-Album zu feilen. Das Ergebnis ist durchaus hörenswert. Auf zehn Liedern sinniert der Singer-Songwriter aus Nashville, Tennessee, über ein sich veränderndes Amerika: zum Beispiel über den „Strange American Dream“ mit einer perversen Waffenpolitik („79 Shiny Revolvers“). Auch wenn in einigen – wenigen – Liedern („Amelia Baker“) Baxters tiefe Stimme Raum bekommt, die ihm einmal das Label „Country“-Sänger eingebracht hat, hört man auf „Wide Awake“ vor allem ironische Songtexte und eingängige Refrains zum Mitsingen. Etwas Pop-lastig, aber ein perfektes Sommer-Album für den nächsten Roadtrip. (Rough Trade) 

Unsere Note: ★ ★ ★ ★ (Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)