Neue Alben

Ry Cooder:„The Prodigal Song“

Von 2007 bis 2012 hat Ry Cooder vier starke, teilweise sehr politische Platten veröffentlicht. Diesbezüglich hat es ihm wohl die Sprache verschlagen. Nach sechs Jahren nennt der verhinderte Rolling Stone sein 16. Album „The Prodigal Son“ (Der verlorene Sohn). Das zielt wohl auf die Rückkehr zu seinen musikalischen Wurzeln im Blues: Denn neben vier eigenen Songs hat der 71-Jährige in Hollywood Klassiker von Blind Roosevelt Graves, The Stanley Brothers, Blind Willie Johnson, Alfred Reed und Traditionals wie „Nobody’s Fault But Mine“ in seinem unverkennbaren, Slide-orientierten Stil aufgenommen. Cooders Stimme nähert sich dabei oft John Hiatt an, bleibt aber charakteristisch. Auch weil die Background-Sänger des Meisterwerks „Get Rhythm“ (1987) ab und an eine wunderbare Rolle spielen (Caroline). jpk

★ ★ ★ ★

Unsere Note:

4 Sterne von 6 Sternen (Muntermacher)

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)