Neue Alben

Angehört

Tina Dico: „Fastland“

„Fastland“ heißt in der Muttersprache der Dänin Tina Dico nichts anderes als Festland und im etwas dunkeltönigen Opener „Not Even Close“ stellt die gebürtige Tina Dickow fest: “I Used To Be Fastland. Now I’m A Movement.” Das bedeutet nun zwar nicht, dass die Singer/Songwriterin jetzt ziellos umhertreibt, um wie bei „Fancy“ künftig vielleicht auch noch zu Tina Disco zu werden. Aber ein gewisses Plus an Vielseitigkeit ist auf ihrem elften Studio-Album nicht zu überhören. Ansonsten steht „Fastland“ allerdings weiter fest auf dem gitarrengeprägten Folk-Sound, wie er sich bei Dico beispielsweise mit der Weiterentwicklung des dänischen Rosa-Abrahamson-Klassikers „Haenderne“ aus den 50er Jahren manifestiert. Ein grundsolides Album einer zurecht selbstbewussten Künstlerin. (BMG) 

Unsere Note: ★ ★ ★ ★ (Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)