Neue Alben

Waterboys: "Where The Action Is"

Archivartikel

Der Kosmos der Waterboys bleibt unbegrenzt, wie auch das 15. Studio-Album der immer wieder wechselnd besetzten Band um Frontmann Mike Scott beweist. Der Bogen spannt sich dieses Mal von orgelgetriebenem Rock über Gospel, Northern Soul, Hip-Hop, Disco und Punk-Anleihen in der Hommage an The-Clash-Gitarrist Mick Jones („London Mick“). Und als wenn das noch nicht genug wäre, schließt das Werk mit einer zehnminütigen Lesung aus „Der Wind in den Weiden“ über einem ohrenschmeichelnden Folk-Teppich, dem der Boden zuvor mit der Fiddle-Melodie aus einer Annäherung an den schottischen Nationaldichter Robert Burns bereitet wurde. So vielseitig zu sein, ohne beliebig zu klingen, schaffen nur wenige. Mike Scott gehört definitiv dazu.

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)