Platten-, CD-Kritiken

Rick Springfield:„The Snake King“

Dass Rick Springfield („Jessie’s Girl“ )in den frühen 80ern ein Mainstreamrock-Superstar war, wissen heute nur wenige. Noch weniger, dass der Sänger und Gitarrist seit 1999 regelmäßig Platten veröffentlicht. Das gute Aussehen, dass ihn zum TV-Star in der Arztserie „General Hospital“ machte, mag dauerhaftem Rockruhm im Weg gestanden haben. Ungerechterweise dürfte dieses Image hierzulande auch die Ambition hinter seinem 17. Studioalbum „The Snake King“ überstrahlen. Darauf kombiniert der 68-Jährige handwerklich stark Folk- und Bluesrock – und Texte, die mit Trump, Teufel und Gott in Bob-Dylan-Manier abrechnen. Das passt gut in die Zeit und hört sich gefällig durch. Wirklich originell sind aber weder Songwriting noch Gesang oder Springfields Sprachbilder. (Frontiers) (jpk)

Unsere Note: 

3 Sterne von 6 Sternen (Mittelmäßig) 

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)