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Technik: „Formula Student“ auf dem Hockenheimring – eine Mischung aus professionellem Rennsport und Familientreffen

Technikstudenten mit Bleifuß

Archiv-Artikel vom Mittwoch, den 08.08.2012

Von unserem Mitarbeiter Moritz Pauls

Die Universität Stuttgart war dieses Jahr nicht zu schlagen und fuhr ihren Sieg in der Kategorie "Verbrennungsmotor" sicher nach Hause.

© mop

Wer erst einmal einen Parkplatz gefunden und dann den kurzen Fußweg zum Hockenheimring überwunden hat, dem bietet sich eine Atmosphäre, die tatsächlich an ein Rennwochenende der Formel 1 erinnert. Es ist eine Mischung aus professionellem Rennsport und Familientreffen. Als Außenstehender gewinnt man den Eindruck, dass hier jeder jeden kennt. Zum Teil stimmt dieser Eindruck wohl auch, da viele der Beteiligten - alle sind Studenten - schon seit einigen Jahren zum "Formula Student Germany" an den Hockenheimring reisen.

Auch dieses Jahr sind wieder 110 Teams aus über 20 verschiedenen Nationen hier, um ihre selbst geplanten und gebauten Rennboliden sowie den dazu gehörenden Businessplan vorzustellen. Das sind insgesamt über 2000 Studenten aus aller Welt, die sich in einer der beiden Kategorien Elektro- und Verbrennungsmotor den Sieg oder zumindest eine gute Platzierung sichern wollen. Hierzu müssen die Teams der verschiedenen Hochschulen an den ersten Tagen erst ihren Rennwagen von den Offiziellen überprüfen lassen. Kipp-, Brems- und Lautstärketests - erst wenn diese Prüfungen ohne Beanstandungen überstanden sind, geht es für die Autos ab dem vierten Tag auf die Strecke zu den "Dynamic Tests".

Doch auch vor den eigentlichen Rennen sind die Teilnehmer gut beschäftigt, stellen sie doch an den ersten Tagen ihr Design, ihre Kostenaufstellung und den von ihnen ausgearbeiteten Businessplan vor. Für alle Tests und Präsentationen bekommen die Teams Punkte, die dann am Ende bestimmen, welche Hochschule das beste Gesamtpaket geschnürt hat. Das große Finale findet dann am Sonntag statt, der Langstreckentest. Bei diesem müssen die Rennboliden eine Strecke von 22 Kilometern in einer möglichst guten Zeit überwinden. Wer wann startet, wird bereits Samstag in einem kürzeren Zeitrennen festgelegt. Das Langstreckenrennen ist eine echte Belastungsprobe für die Autos, und dementsprechend kommt es erfahrungsgemäß auch immer wieder zu Ausfällen.

Zum dritten Mal ist auch Mann-heim durch ein Team der Hochschule bei der "Formula Student" auf dem Hockenheimring vertreten.

"Unser Kernteam besteht aus 25 Mitgliedern der Fachbereiche Elektrotechnik, Informatik, Maschinen-bau, Wirtschaftsingenieurwesen und Technische Informatik", sagt Jannic Hermann, 25, Wirtschaftsingenieurwesenstudent an der Hochschule. Und die Chancen auf eine gute Platzierung sind so hoch wie noch nie. "Sowohl die ersten Tests als auch die Präsentationen verliefen gut", so Marcel Erné. Der 23-Jährige studiert ebenfalls Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Mannheim. Jannic fügt hinzu: "Dieses Jahr ist unser bisher bester Start. Wir hatten zwar bei der Abnahme noch kleinere Mängel am Auto, aber diese konnten wir schnell beheben".

Als Ziel nennen die beiden einen Platz im Mittelfeld. "Wir müssen das Ganze schon realistisch sehen. Es gibt einfach Teams, die sowohl vom Personal als auch von den finanziellen Mitteln besser aufgestellt sind als wir. Aber eine Platzierung im Mittelfeld müsste möglich sein", erklärt Jannic.

Los geht's!

Am vergangenen Wochenende war es dann endlich soweit, und unter den Augen von vielen Tausend Zuschauern gehen die Wagen in die "Dynamics". In der Boxengasse ist jetzt richtig was los. Zwischen interessierten Besuchern machen die Teams schnell noch letzte Arbeiten an ihren Wagen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Nachdem freitags und samstags alle anderen Tests inklusive dem Kurzstreckentest, der gleichzeitig die Qualifikation für Sonntag ist, durchgeführt sind, ist er endlich da, der Tag des Langstreckentests. Nun müssen sich alle Autos noch ein weiteres Mal beweisen und zeigen, was sie können. Allerdings ist wie befürchtet das Rennen für viele Teams vorzeitig beendet, leider auch für das Delta-Racing-Team der Hochschule Mannheim. Durch einen Schaden am Auto können sie den Langstreckentest nicht beenden und erhalten für diesen keine Punkte. Am Ende reicht es "nur" für den 60. Platz. Die Gewinner in der Kategorie Verbrennungsmotor kommen dieses Jahr von der Universität Stuttgart, die Gewinner der Kategorie Elektromotor von der Technischen Universität Delft, Niederlande.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 08.08.2012

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