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Luisenpark: Trotz Regen beteiligen sich hunderte Kinder an „Explore Science“ / Noch bis Sonntag um 18 Uhr geöffnet

Den Geschmack blind erraten

Archiv-Artikel vom Samstag, den 18.06.2016

Von unserem Mitarbeiter Hasan-Hüseyin Kadioglu

Seit Mittwoch besuchten hunderte neugierige Kinder und Jugendliche mit ihren Schulklassen die naturwissenschaftlichen Erlebnistage, die von der Klaus-Tschira-Stiftung veranstaltet werden.

© Tröster

Im Zelt der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (IGMH) ist ganz schön was los. Unzählige Kinder tummeln sich, kurze Zeit darauf haben sie eine Reihe gebildet. Jeder möchte eine dieser modernen Virtual-Reality-Brillen ausprobieren, die einen direkt ins Geschehen eines dreidimensionalen Videospiels hineinversetzt. Die neunte und zehnte Klasse der IGMH bietet in dem Zelt Angebote zum Thema "Sinnestäuschungen und virtuelle Realität" an, was bei den Kindern sehr gut ankommt. Das bestätigt auch der 16-jährige Schüler und Betreuer Marlin Eisenhauer: "Heute erkläre ich, wie Polarisation funktioniert. Und kleine Kinder freuen sich sehr, wenn sie das dann so einfach und anschaulich erklärt bekommen."

Über 60 Mitmachstationen wie diese, 42 Partner und zehn Schulen sollen gemeinsam mit unterschiedlichen Projekten das Interesse und die Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen für die Naturwissenschaft wecken. Zum elften Mal bietet die Klaus-Tschira-Stiftung die naturwissenschaftlichen Erlebnistage an, in einer Zeit, in der viele Unternehmen in den sogenannten MINT-Bereichen in Deutschland große Fachkräftemängel haben. Das Thema der naturwissenschaftlichen Erlebnistage "Explore Science" dieses Jahres im Luisenpark lautet "Universum Mensch". Dazu sind die Mitmachstationen in drei Bereiche nach Altersempfehlungen gegliedert. Außerdem gibt es mehrere Wettbewerbe, Ausstellungen und Vorträge zu sehen, deren Plan online abrufbar ist. Im vergangenen Jahr besuchten über 50 000 Besucher die Erlebnistage mit knapp 2000 Helfern und Betreuern.

Naturwissenschaft fördern

„Explore Science“-Erlebnistage im Luisenpark

Bis morgen, 19. Juni, kann man naturwissenschaftliche Projekte erleben, entdecken und erforschen.

Der Erlebnistag ist von 11 bis 18 Uhr im Luisenpark.

Das diesjährige Thema lautet "Universum Mensch" und beschäftigt sich mit Bereichen wie Physik, Astronomie und Biologie.

Veranstalter ist die Klaus-Tschira-Stiftung aus Heidelberg.

Der Eintritt in den Luisenpark ist mit einem Gutschein, den man auf www.explore-science.info finden und ausdrucken kann, für das Projekt kostenlos.

Auszug aus dem Programm: Samstag: 11 Uhr "Der Körper als Musikmaschine" (erste bis achte Klasse) in der Festhalle Baumhain; Sonntag: 12 Uhr "Wer nicht hören will, muss sehen!" (alle Altersstufen) in der Festhalle Baumhain.

Die Klaus-Tschira-Stiftung wurde 1995 vom gleichnamigen SAP-Mitbegründer und Physiker in Heidelberg gegründet und gehört zu den größten gemeinnützigen Stiftungen Europas. Die Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik. Das möchte auch ein Lehrer einer fünften Klasse, der an diesem Tag mehrere Schüler im Park betreut: "Wir haben einen Stand unserer Schule hier. Durch den Ausflug zu den Erlebnistagen können die Kinder einen guten Zugang zur Naturwissenschaft finden." Neben ihm ist seine elfjährige Schülerin, die besonderen Gefallen an dem "Geschmackstest" gefunden hat: "Wir mussten unsere Augen verbinden und dann erschmecken, was uns angeboten wurde. Das war aufregend und hat Spaß gemacht!" Genau das sollen die Angebote sein, aufregend und informativ zugleich. Der 24-jährige Betreuer Albert Marciniak ist bereits das neunte Jahr bei "Explore Science" dabei. Im Zelt der Astronomieschule zeigt er den Kindern sichtbar mit Freude, wie die Menschen in unterschiedlichen Ländern die Sterne verschieden sehen. Er zeigt auf eine Sternenkonstellation: "In Deutschland nennt man sie den großen Wagen. In Frankreich jedoch heißt sie Suppentopf, weil die da so gerne lecker essen!", sagt er lächelnd. Der 24-Jährige kam 2005 zu "Explore Science" und fand dort Gefallen am Konzept: "Kinder sollten einen Einblick in wissenschaftliche Bereiche bekommen, auf die man sich in der Schule nicht konzentriert. Wir motivieren die Kinder damit, auch selbst weiterzuforschen", sagt Marciniak.

Vielfältige Angebote

Die Fülle an Mitmachstationen ist erstaunlich. An einer bauen die Kinder zum Beispiel aus Sand eine Wüstenstadt, an einer anderen können sie mit einem dreidimensionalen Modell spielerisch ein Hochwasser simulieren und Dämme bauen, um zu sehen, was dabei passiert. "Das ist eine Materialerfahrung mit allen Sinnen", sagt eine Betreuerin. Deshalb findet man trotz leichten Regens hunderte Kinder und Jugendliche, die mit großem Interesse die Stationen besuchen.

Auch Claudia Walter ist gerne hier. Die Mutter ist mit ihrer kleinen Tochter zu den Erlebnistagen gekommen: "Es ist ein schönes Angebot für Kinder. Zuhause ist es schwierig, Experimente zu veranstalten, aber hier haben sie die Möglichkeit dazu", sagt sie. Experimentieren können die Kinder hier nahezu unbegrenzt.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 18.06.2016

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